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Region Hannover
Mittwoch, 24.06.2020 - 17:25 Uhr

CDU Regionsfraktion: "Regionsverwaltung ist kein unbürokratischer, schneller Problemlöser"

REGION

"Die Region Hannover ist - bekanntermaßen - "Hochbahnsteig-Gebiet". Ebenso ist es bekannt, dass die CDU Hochbahnsteige nie als die beste Lösung empfunden hat. Der Einstieg in die Niederflurtechnik wäre damals der bessere Weg gewesen. Nun ist die Entscheidung für Hochbahnsteige vor langer Zeit getroffen worden und nicht mehr Teil der Debatte", so die CDU Fraktion der Region Hannover in einer Pressemitteilung.

 

"Umso schmerzhafter ist es, dass wir feststellen müssen, dass blinde Bürgerinnen und Bürger in Hannover - wenn auch selten - die offene Tür von Stadtbahnen mit dem Spalt zwischen den Wagen verwechseln und ins Gleisbett stürzen und die Verwaltung sich nicht als schneller, unbürokratischer Problemlöser gezeigt hat.

Die Forderungen des Blinden- und Sehbehinderten-Verbands Niedersachsen (BVN) nach mehr Sicherheitsvorkehrungen sind lange bekannt. Dem Vorschlag, alle Türen automatisch an jeder Haltestelle zu öffnen und nicht erst, wenn die Kontaktfläche gedrückt wird - damit Sehbehinderte problemloser in die Bahn kommen, sind Verwaltung und Üstra monatelang nicht nachgekommen. Als vor einigen Wochen das Corona-Virus zu uns schwappte, wurde diese oft geäußerte Forderung innerhalb kürzester Zeit umgesetzt", erklört die CDU-Fraktion.

 

"Warum muss erst eine Pandemie auf uns stürzen, damit die Forderung die Türen automatisch an allen Haltestellen zu öffnen, zügig umgesetzt wird? Wenn es jetzt kurzfristig umsetzbar war, dann war es auch vor einem Jahr möglich. Die Politik kann von der Verwaltung erwarten, dass sie Lösungen findet und nicht durch Ignorieren Probleme schafft. Gerade für blinde Menschen erwarte ich von der Verwaltung, dass alles getan wird, um sie zu schützen. Die Regionsverwaltung muss sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren", erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover und Lehrter Abgeordnete Bernward Schlossarek.

 

Die Verwirklichung dieser Forderung sei ausdrücklich zu begrüßen. Einen Schritt zurück, das heißt, dass in der "Nach-Corona-Zeit" die Türen nicht mehr automatisch an allen oberirdischen Haltestellen öffnen, dürfe es in den Augen der CDU-Fraktion es nicht geben. "Ich würde mich freuen, wenn der gegenwärtige Zustand so bleiben würde", so Schlossarek abschließend.

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