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Region Hannover
Freitag, 29.05.2020 - 17:22 Uhr

Region Hannover: Bei Corona-Infektion keine Schließung von Kita oder Schule

Aufn.:

REGION

In den vergangenen Tagen hat die Region Hannover große Unsicherheit im Umgang mit möglichen Covid-19-Infektionen an Kitas und Schulen wahrgenommen. Darum weist die Region Hannover darauf hin, dass "es keinen Grund gibt, ganze Schulen oder Kitas wegen eines Erkrankungsfalls in der Schülerschaft oder im Lehrerkollegium zu schließen".

 

Bei einem Positivbefund innerhalb einer Kita oder Schule informiert die Einrichtung das Gesundheitsamt - zum Beispiel unter der Telefonnummer 0511/616-43434. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes besprechen das weitere Vorgehen mit der Kita- oder Schulleitung.

 

In Quarantäne geschickt werden neben den Personen, für die ein positiver Testbefund vorliegt, Kinder und Jugendliche, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen beziehungsweise Erzieher, die als direkte Kontaktpersonen von Infizierten identifiziert wurden - sogenannte K1-Kontakte. K1-Kontakte sind Menschen, die den Mindestabstand von zwei Metern zum Erkrankten mindestens 15 Minuten lang unterschritten haben. Diese K1-Kontakte bekommen vom Gesundheitsamt eine Quarantäneanordnung. "Andere Personen müssen nicht in Quarantäne gehen. Der Aufenthalt im selben Gebäude birgt kein Infektionsrisiko", so die Regionsverwaltung.

 

"Sollte sich ein Elternteil in Quarantäne befinden, weil es Kontakt mit einem oder einer Covid-19-Erkrankten hatte, bedeutet das nicht, dass das Kind auch in Quarantäne gehen muss. Dieser Fall tritt nur ein, wenn das Elternteil krank und positiv auf Covid-19 getestet wird. Dann gehört in der Regel das Kind zu den K1-Kontakten und darf 14 Tage lang nicht aus dem Haus", erklärt die Region Hannover. Allgemein unterscheide das Gesundheitsamt zwischen Verdachtsfällen und begründeten Verdachtsfällen. Ein medizinisch begründeter Verdacht auf eine mögliche Covid-19-Infektion bestehe, wenn eine Person die corona-typischen Symptome hat und zudem innerhalb der vergangenen Tage K1-Kontakt einer bereits bestätigten Covid-19-Patientin beziehungsweise eines Patienten hatte. "Grundsätzlich sollten Kinder mit Erkrankungen nicht in die Schule oder Kita geschickt werden - unabhängig vom Krankheitsbild. Natürlich berät das Gesundheitsamt Schulen und Kitas auch, wenn lediglich ein Verdacht auf eine Covid-19-Infektion besteht", so die Region Hannover.

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