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Sehnde
Sonntag, 03.05.2020 - 11:59 Uhr

RGF freut sich auf Ruderstart

SEHNDE/LEHRTE

Nachdem bereits vorletzte Woche in der Landeshauptstadt Hannover wieder mit dem Rudern begonnen wurde, hat auch die Stadt Sehnde Stellung bezogen. In einer Mitteilung des Bürgermeisters Olaf Kruse vom 30. April 2020 heißt es, dass auch in Sehnde nunmehr der Transport des Bootes aus und in die Bootshalle zum Zwecke der Ausübung des Sports auf öffentlichen Gewässern erlaubt wird.

 

Die Ruderer des Rudervereins für das Große Freie (RGF) freuen sich über diese Mitteilung und starten nach intensiven Vorbereitungen zur Einhaltung der Hygiene und Abstandsregeln am 4. Mai mit dem Ruderbetrieb. Es seien viele Auflagen zu erfüllen, aber der RGF hat sich vorbereitet und ist nunmehr startklar. So werde Rudern in diesem Jahr nur nach vorheriger Anmeldung für ein jeweiliges Zeitfenster ermöglicht. Außerdem nur im Einer oder im Zweier mit einer stabilen Rudergemeinschaft mit einer haushaltsfremden Person. Das bei den meisten so beliebte Rudern in Mannschaftsbooten bleibe weiterhin untersagt, außer es handele sich um ein Mannschaftsboot mit einer Haushaltsgemeinschaft. "Der Ruderverein in der Familienstadt Sehnde hat viele Familien, die gemeinsam dem Hobby rudern nachgehen, und so wird man in den kommenden Wochen auch Familienbooten begegnen", erklärt der RGF in einer Pressemitteilung.

 

Der Bootswart hat rund 30 Einer startklar vorbereitet und es stehen sechs Zweier zur Verfügung. Den verbleibenden Bootspark hat der Vorstand zur Nutzung gesperrt, so dass auch jeweils nur der vordere Teil der Hallen betreten werden muss. Außerdem gelten ansonsten für den Ruderbetrieb auch die allgemeinen Standards, so dass zum Beispiel auch der Steg nur von zwei Personen gleichzeitig unter Wahrung der Abstände betreten werden darf.

 

Diese ersten Lockerungen stellen für viele Ruderer den Start in eine neue Saison dar, denn nur wenige hatten in diesem Jahr bereits die Möglichkeit zu rudern. Alle seien guter Hoffnung auf weitere Lockerungen, allerdings habe der deutsche Ruderverband mit einer Absage sämtlicher Regatten und Wanderfahrten bereits Anfang April ein klares Zeichen gesetzt.

 

Und auch die vom Verein im Rahmen ihres Bootshallenbaus durchzuführenden Eigenarbeiten dürfen nun offiziell, unter Einhaltung der Bestimmungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, durchgeführt werden. 

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