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Freitag, 24.04.2020 - 20:25 Uhr

Rauchmelder verhindern größeren Schaden

Aufn.:

AHLTEN

Am heutigen Freitagnachmittag, 24. April 2020, wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten gegen 15:30 Uhr zu einem vermeintlichen Küchenbrand in die Straße Zum Großen Freien alarmiert. Bereits in der Alarmmeldung wurde mitgeteilt, dass Nachbarn die ausgelösten Rauchmelder in einer Erdgeschosswohnung gemeldet haben.

 

Die ersten eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die ausgelösten Rauchmelder bereits von der Straße aus wahrnehmen und eine deutliche Verrauchung der Wohnung durch die Fenster feststellen.

 

Zu diesem Zeitpunkt musste auch noch davon ausgegangen werden, dass sich eventuell noch eine Person in der Wohnung aufhalten könnte. Nachdem die Einsatzkräfte die Tür geöffnet hatten, konnte ein unter Atemschutz vorgehender Trupp angebranntes Essen auf dem eingeschalteten Herd als Ursache für die Rauchentwicklung ausmachen. Eine weitergehende Erkundung zeigte dann, dass sich keine Person mehr in der Wohnung aufhielt.

 

Das angebrannte Essen konnte mittels des Wasserhahns der Küchenspüle gelöscht werden. Anschließend sorgten die Einsatzkräfte mit Hilfe eines Druckbelüfters für die Entrauchung der Wohnung, welche nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen der Eigentümerin übergeben werden konnte.

 

Der Einsatz selbst war gegen 17:00 für die Feuerwehr abgeschlossen. Während des Einsatzes musste die Straße im Bereich der Einsatzstelle zeitweise komplett gesperrt werden.

"Wieder einmal mehr hat dieser Einsatz gezeigt, wie wichtig die Rauchmelder in den Privathaushalten sind, welche seit Ende des Jahres 2015 Pflicht in allen Wohnungen in Niedersachsen geworden sind", so ein Feuerwehrsprecher. Aufgrund der frühen Alarmierung der Brandbekämpfer durch die Nachbarn konnte in diesem Fall ein größerer Brandschaden verhindert werden. Aber vor allem Nachts, wenn die Bewohner schlafen, können Rauchmelder Leben retten und die Bewohner auch schon bei einer Brandentstehung durch ihren Alarmton wecken und somit frühzeitig auf das Feuer und die gefährlichen Brandgase hinweisen. "Denn Brandrauch wird im Schlaf nicht wahrgenommen", betonen die Brandbekämpfer.

 

Bei dieser Gelegenheit weist die Feuerwehr nooch einmal darauf hin, dass wenn ein Nachbar wegen eines piependen Rauchwarnmelders die Feuerwehr ruft und sich später herausstellt, dass es sich um einen Fehlalarm handelt, der alarmierende Nachbar der Einsatz nicht in Rechung gestellt wird. "Insofern sollte sich niemand davor scheuen im Falle eines Falles die Feuerwehr zur rufen", betonen die Feuerwehrkräfte. Weitere Informationen rund um die Rauchmelder als Lebensretter sind im Internet unter Opens external link in new windowwww.rauchmelder-lebensretter.de erhältlich.

Bei dem Einsatz in der Straße Zum Großen Freien war die Ortsfeuerwehr Ahlten mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften, der Stadtbrandmeister sowie der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.

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