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Sehnde
Montag, 09.03.2020 - 13:33 Uhr

Mann erleidet schwere Brandverletzungen bei Zimmerbrand im Klinikum Wahrendorff

Vier Ortsfeuerwehren sowie der Rettungsdienst waren am heutigen Montag in Ilten im Einsatz.Aufn.: Stadtfeuerwehr Sehnde

Bei einem Zimmerbrand in einem Gebäude des Klinikum Wahrendorff in der Wilhelm-Dörries-Straße (Ortsteil Ilten) wurde am heutigen Montagmorgen, 9. März 2020, ein Mann schwer verletzt. Das Feuer griff auf die Wohnungseinrichtung über. Ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Bereiche konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.

ILTEN

Gegen 5:25 Uhr wurde die Regionsleitstelle über die Zentrale Aufnahme des Klinikum Wahrendorff in eine Einrichtung des Klinikums, Wilhelm Dörries Straße im Sehnder Ortsteil Ilten zu einem bestätigten Feuer in einem Patientenzimmer alarmiert. Aufgrund der Einsatzmeldung wurden von der Leitstelle sofort die Ortsfeuerwehren Ilten, Sehnde, Höver und Bilm sowie Einheiten des Rettungsdienstes zur Klinik entsandt.

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dicker schwarzer Rauch aus einem Zimmer im Dachgeschoss des Gebäudes. Da durch die starke Rauchentwicklung, Klinikumsmitarbeiter die Rettung eines Bewohners aus dem Zimmer abbrechen mussten, galt der Bewohner als vermisst.

 

Sofort gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Parallel leitete die Feuerwehr, weitere Massnahmen zur Evakuierung des Gebäudes ein, die bereits durch das Klinikpersonal durchgeführt wurden. Zeitgleich zur Menschenrettung wurde ein Löschangriff durch die Einsatzkräfte vorgenommen. Trotz einer massiven Verrauchung konnten die Atemschutztrupps das betroffene Zimmer schnell ausfindig machen und eine Person aus dem Zimmer retten. Danach wurde das Feuer schnell gelöscht und eine Ausbreitung dadurch verhindert. Bereits 15 Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr konnte "Feuer aus" gemeldet werden.

 

Der Treppenraum und der betroffene Wohnbereich wurden mit einem Drucklüfter belüftet. Die Brandstelle wurde von den Einsatzkräften mittels einer Wärmebildkamera auf versteckte Brandnester abgesucht.

 

Insgesamt wurden 43 Personen evakuiert und mussten in einer benachbarten Einrichtung betreut werden. Für diese Personen hatte die Regionsleitstelle ihren Sonderalarmplan "Massenanfall von Verletzten" ausgelöst. In diesem wird eine "örtliche Einsatzleitung Rettungdienst" (bestehend aus erfahrenen Einsatzleitern der Feuerwehr und besonders geschulten Leitenden Notärzten) sowie mehrere Rettungsdiensteinheiten alarmiert. Nach ausführlicher Untersuchung mussten keine Personen in ein Krankenhaus transportiert werden.

 

Der Bewohner des Zimmers, ein 60-jähriger Mann, allerdings kam mit schwersten Brandverletzungen unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus.

 

Aufgrund der Brandeinwirkung ist das Zimmer derzeit nicht bewohnbar, der Sachschaden ist noch nicht abzuschätzen. Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 80 Einsatzkräften und 21 Fahrzeugen bis 7:30 Uhr im Einsatz.

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