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Sehnde
Dienstag, 03.03.2020 - 18:28 Uhr

Rebhuhnkartierung des NABU Sehnde gestartet

SEHNDE

In der Feldflur nahe Wassel trafen sich jüngst etwa 20 NaturschützerInnen in der Dämmerung zur praktischen Kartiereinweisung durch den NABU Sehnde. Die meisten von ihnen sind Mitglieder der Sehnder NABU-Gruppe.

 

Es waren auch einige Jäger der beiden Hegeringe Kronsberg und Das Große Freien gekommen, denen die Rebhühner im Stadtgebiet ebenfalls am Herzen liegen und unter deren Hegepflicht die Tiere fallen. Nach einer kurzen Info zur Ökologie des Rebhuhns, Zweck und Ziel der Kartierung und der Technik, wurde die zu kartierende Strecke, auch Transekt genannt, von der Gruppe abgegangen. Ziel der Rebhuhnkartierung ist es, zusammen mit dem großen Erfahrungsschatz der Jäger und Landwirte, einen Zustandsbericht der Population des stark gefährdeten Rebhuhns im Stadtgebiet zu erstellen. Mit diesen Erkenntnissen können dann den Bestand stützende Maßnahmen, zum Beispiel Blühstreifen, Blühflächen und Hecken, angeschoben werden, die so die beste Wirksamkeit entfalten können.

 

Nach kurzem Weg im fast Dunklem konnte die Gruppe sogar zwei Rebhähne beim Wettstreit mit dem typischen "Kirreck" verhören. Die Rebhähne wurden in den vom NABU vorbereiteten Kartierbogen eingetragen. Besonders die Kinder waren ganz intensiv bei der Sache und freuten sich sehr über den Erfolg und das tolle Naturerlebnis am Abend.

 

Aufgrund des großen Stadtgebietes von 103 Quadratkilometer werden noch Interessierte gesucht, die zwei bis drei Abende bis Mitte April in die Rebhühner investieren wollen. Der NABU Sehnde gibt allen Interessierten eine Einweisung in die Methodik und hat vorbereitete Kartierbögen und Transekte. "Bei gutem Wetter und Wärme ist die Rebhuhnkartierung ein unvergessliches Naturerlebnis vor der eigenen Haustür", so der NABU.

 

Alle, die noch mitmachen wollen, können sich per Mail an Opens window for sending emailRebhuhnkartierung-NABU-Sehnde(at)gmx.de melden. Außerhalb dieser NABU-Aktion ist das Kartieren mit Klangattrappen nicht erlaubt, darauf weist das Sprecherteam des NABU Sehnde ausdrücklich hin.

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