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Sonntag, 23.02.2020 - 12:30 Uhr

TSV Altenholz ist gegen Handball Hannover-Burgwedel chancenlos

Die Spieler des HHB bejubeln den Sieg gegen den TSV Altenholz.Aufn.:

BURGWEDEL

In der 3. Liga Nord-Ost hat Handball Hannover-Burgwedel (HHB) das Heimspiel gegen den TSV Altenholz deutlich mit 31:22 (16:13) gewonnen. Der HHB führte ständig und setzte sich ab der 40. Minute Tor um Tor ab. Die geschlossene Mannschaftsleistung überragte Torhüter Eric Frommeyer. Er hielt über 60 Minuten stark und in den letzten 20 Minuten überragend. Der HHB hat den Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben und den Abstand auf den SV Anhalt Bernburg auf drei Punkte verringern können.

 

Von Beginn an waren die Hausherren hellwach und legten immer mindestens einen Treffer vor. Es entwickelte sich eine schnelle und torreiche Partie. Den gut 200 Zuschauern in der Sporthalle auf der Ramhorst wurde moderner Tempohandball geboten. Die Burgwedeler waren in der 1. Halbzeit einige Male mit drei oder vier Treffern vorne, der SV Altenholz konnte aber immer wieder verkürzen. Nach dem 7:4 durch Steffen Dunekacke (10.) stand es kurze Zeit später 8:8. Den 9:13 Rückstand konnten die Gäste bis zur 27 Minute auf 11:13 verringern. Mit einer 16:13-Führung für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt. Bei den Burgwedelern fielen die Tore über alle Positionen. Das Angriffsspiel war variabel und ideenreich. In der Abwehr standen die Gastgeber gut und konnten sich einige Male auf Torhüter Eric Frommeyer verlassen. Der TSV Altenholz spielte nicht so schlecht, aber der HHB war schon in den ersten 30 Minten einen Tick besser.

 

Nach der Pause waren die Hausherren gleich wieder zur Stelle. Johannes Marx (2), Kay Behnke und Maurice Dräger bauten die Halbzeitführung bis zur 35. Minute auf 20:16 aus. Der TSV Altenholz hielt jedoch dagegen und war beim 18:20 wieder in Schlagdistanz. Dann setzte der HHB zu einem Zwischenspurt an. Maurice Dräger, Lennart Koch (2) und Marius Kastening erzielten vier Tore am Stück und die Gastgeber waren erstmalig mit sechs Toren vorn (25:19). In dieser Phase vernagelte Eric Frommeyer seinen Kasten und brachte die Altenholzer Angreifer zur Verzweiflung. Auch eine Altenholzer Auszeit konnte das Blatt nicht wenden. Zwischen der 44. und 49. Minute blieb der HHB zwar ohne Tor, aber auch die Gäste konnten nicht treffen. Zehn Minuten vor dem Ende traf Burgwedels Marius Kastening zum 26:20 und kurz darauf gar zum 27:20. Der TSV-Trainer versuchte es mit einer zweiten Auszeit, doch auch die brachte nicht mehr die erhoffte Wende. Der HHB traf jetzt durch Steffen Dunekacke und Johannes Marx (53.) zum 29:20 und entschied das Spiel schon sieben Minuten vor dem Abpfiff für sich. Jetzt steckte der TSV, dem über zehn Minuten kein Treffer glücken wollte, endgültig auf. Die Burgwedeler taten nicht mehr als nötig, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Nach 60 Minuten leuchtete ein verdienter 31:22-Heimsieg auf der Anzeigetafel der Ramhorstsporthalle.

 

Nur 22 Gegentore waren die Gemeinschaftsproduktion von Burgwedels Abwehr und Torhüter Eric Frommeyer, der über 20 Paraden zeigte. Der Sieg gegen den TSV Altenholz war der dritte Heimsieg in Folge und Erfolg Nummer fünf aus den vergangenen acht Spielen. Der HHB hat jetzt nacheinander TuS Vinnhorst und SV Anhalt Bernburg zu Gast und will die Heimserie weiter ausbauen. Mit zwei Erfolgen könnte der Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt und der Kampf gegen den Abstieg wieder spannend werden. Um auch gegen den TuS Vinnhorst erfolgreich sein zu können, ist am kommenden Wochenende erneut eine mannschaftlich geschlossene Leistung erforderlich. Nur wenn Wille, Einsatz und Leidenschaft stimmen, hat man auch gegen den Tabellendritten eine Chance. Zu oft zeigten die Burgwedeler in dieser Saison schwankende Leistungen, jetzt zählt nur noch Konstanz. Bei nur noch sieben ausstehenden Spielen bis zum Saisonfinale am 25. April 2020 ist volle Konzentration angesagt.

 

HHB: Eric Frommeyer, Mustafa Wendland - Johannes Marx (4), Julius Mücke, Marius Kastening (5/2), Lennart Koch (3), Marvin Pfeiffer (1), Maurice Dräger (6), Kay Behnke (3), Steffen Schröter, Andreas Lüer, Philip Reinsch (3), Artjom Antonevitch (2) und Steffen Dunekacke (4).

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