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Burgwedel
Sonntag, 02.02.2020 - 14:22 Uhr

Der HHB überrennt den HSV Hannover

Maurice Dräger erzielte zehn Tore für seine Farben.Aufn.:

BURGWEDEL

Mit einem eindrucksvollen 35:20-Derbysieg beim HSV Hannover hat sich Handball Hannover-Burgwedel (HHB) im Abstiegskampf der 3. Handball-Liga zurückgemeldet. Der Tabellenletzte aus dem Norden Hannovers dominierte die Partie und gewann auch in der Höhe verdient. Die Gäste führten von Beginn an deutlich und ließen dem HSV zu keiner Phase des Spiels eine Chance.

 

Der Mann der ersten 30 Minuten war Maurice Dräger. Burgwedels Rückraumlinker erzielte sieben seiner insgesamt zehn Tore in den ersten 30 Minuten und avancierte zum Matchwinner. Nach fünf Minuten lagen die Burgwedeler durch Tore von Kay Behnke, Maurice Dräger (2) und Marius Kastening schnell mit 4:0 vorn. Beim Stand von 6:1 für die Gäste nahm der HSV eine Auszeit, doch eine deutliche Leistungssteigerung war nicht festzustellen. Der HSV verkürzte zwar auf 4:7, in der Folge zogen die Gäste aber wieder davon. 10:5, 12:6 und 15:8 waren die weiteren Zwischenstände, ehe beim Stand von 16:10 die Seiten gewechselt wurden. Der HSV hatte kein Rezept gegen das variable und ideenreiche Angriffsspiel der Burgwedeler und auch im Angriff blieben die Gastgeber einiges schuldig. Burgwedels Defensive stand sehr gut, Torhüter Eric Frommeyer hatte einige gute Szenen, brauchte aber kaum eingreifen. Seine Vorderleute ließen nur sehr wenige Wurfchancen des HSV zu.

 

Nach der Pause machten die Gäste dort weiter, wo man zuvor aufgehört hatte. Nach einem 6:0-Lauf der Burgwedeler stand es in der 41. Minute 22:11 für die Gäste. Das Derby war damit entschieden und in der mit 400 Zuschauern gut gefüllten Misburger Sporthalle wurde es sehr ruhig. Der HSV steckte nun auf und die Gäste zogen noch weiter davon. Fast alle Burgwedeler Spieler konnten sich jetzt in die Torschützenliste eintragen. Der Frust der hohen Niederlage vom vergangenen Wochenende in Magdeburg war wie verflogen, die Gäste spielten sich in einem Rausch. Artjom Antonevitch erzielte drei Tore in Folge und fünf Minuten vor dem Ende stand es 15:33. Jetzt ließ die Konzentration der Gäste ein wenig nach. Der HSV konnte zum Ende der Partie noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und verlor am Ende "nur" mit 20:35. Nach der deutlichen Hinspielniederlage nahm der HHB mit dem höchsten Sieg in der Derbygeschichte erfolgreich Revanche. Der HSV bleibt damit im Jahr 2020 ohne Sieg und tritt ein wenig auf der Stelle. Die Burgwedeler schöpfen im Abstiegskampf neuen Mut und wollten mit einem weiteren Erfolg am kommenden Sonnabend gegen die HSG Ostsee den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze verkürzen.

 

Burgwedels Spielertrainer Marius Kastening lobte vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit seines Teams und die Moral mit der Burgwedel ins Derby gegangen ist: "Wenn wir auch in den kommenden Spielen wie heute gegen Anderten auftreten, bin ich guter Dinge. Nur wenn wir als geschlossene Einheit auftreten, können wir erfolgreich sein."

 

Handball Hannover-Burgwedel: Eric Frommeyer, Mustafa Wendland - Johannes Marx (4), Marius Kastening (6/4), Lennart Koch (5), Marvin Pfeiffer (1), Maurice Dräger (10), Kay Behnke (1), Steffen Schröter, Philip Reinsch (2), Artjom Antonevitch (4) und Steffen Dunekacke (2).

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