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Sehnde
Sonnabend, 25.01.2020 - 12:14 Uhr

Miersch und Lesemann machten Antrittsbesuch bei Bürgermeister Olaf Kruse

Dr. Silke Lesemann und Dr. Matthias Miersch besuchten Bürgermeister Olaf Kruse in Rathaus.Aufn.:

SEHNDE

"Wir arbeiten ohnehin schon seit Jahren eng zusammen, aber trotzdem wollten wir einen förmlichen Antrittsbesuch machen", sagte die Sehnder Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann. Gemeinsam mit Dr. Matthias Miersch, dem für Sehnde zuständigen SPD-Bundestagsabgeordneten, hat sie dem gestrigen Freitag, 24. Januar 2020, den neuen Sehnder Bürgermeister Olaf Kruse (SPD) in seinem Büro im Rathaus besucht. "Mir ist ein ständiger Austausch zwischen der Kommune und dem Bund und Land sehr wichtig", betonte Kruse. Und Themen hatten die drei Politiker viele. So erkundigten sich Miersch und Lesemann nach der Umsetzung des Digitalpaktes, über den Bund und Land den Sehnder Schulen mehr als eine Million Euro zur Verfügung stellen. "Wir waren gut darauf vorbereitet, da wir bereits einen Medienentwicklungsplan aufgestellt hatten", betonte Kruse. Der Großteil des Geldes fließt an die KGS Sehnde, "aber wir werden die Grundschulen natürlich nicht außer Acht lassen".

 

Gute Nachricht hatten Miersch und Lesemann bezüglich des von der Feuerwehr in Rethmar gewünschten neuen Löschgruppenfahrzeugs als Ersatz für das abgängige alte: Auf der Liste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sind die Rethmarer von Platz zwölf auf Platz zwei vorgerückt, da es bis März weitere zehn Auslieferungen geben werde. "Es sollte also in absehbarer Zeit mit dem neuen Fahrzeug klappen", sagte Miersch.

 

Ein großes Anliegen von Kruse ist der Klimaschutz. Deshalb werde die Stadt als eine von vielen geplanten Maßnahmen eine neue Stelle für Umwelt- und Klimaschutz einrichten: angesiedelt im Fachdienst Stadtentwicklung. "Umwelt ist ein Querschnittsthema und muss interdisziplinär gedacht werden - es betrifft nicht nur den Umweltausschuss, sondern beispielsweise auch den Bauausschuss", betonte Miersch. Kruse will dem Rat außerdem demnächst vorschlagen, einen neuen Fachausschuss für Umwelt und Klima zu gründen. Und er habe einen Prüfauftrag an die Verwaltung gegeben, ob es möglich ist, die Bushaltestellen zu begrünen. "Für die Bindung von CO2", betonte Kruse.

 

Einig waren sich die drei Politiker auch in Sachen Bildung. "Wir müssen in Quantität und Qualität investieren", sagte Kruse. Sorgen bereite ihm der Fachkräftemangel in den Kitas. "Der Beruf muss attraktiver werden - auch über eine bessere Bezahlung", so Lesemann.

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