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Lehrte
Mittwoch, 01.01.2020 - 18:10 Uhr

Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Lehrte blicken auf ruhiges Jahr zurück

Einsatzzahlen sind auf niedrigem Niveau leicht gestiegen

Aufn.:

Auf ein vergleichsweise ruhiges Jahr 2019 blicken die Feuerwehren der Stadt Lehrte zurück. Höhepunkt 2019 für die Feuerwehren war der Umzug in die neue Feuerwache in Lehrte. Die Einsatzzahlen der Feuerwehren in Lehrte stiegen im vergangenen Jahr leicht an. Insgesamt stehen 560 Alarmierungen der Ortsfeuerwehren in den Berichtsbüchern.

LEHRTE

Die Einweihung der neuen Feuerwache war das Highlight 2019 für die Feuerwehren in Lehrte. Neben den Räumen für die Ortsfeuerwehr Lehrte verfügt jetzt auch die Stadtfeuerwehr über angemessene Räumlichkeiten. "Davon profitieren alle Feuerwehren der Stadt", so Lehrtes Stadtbrandmeister Jörg Posenauer. Mehr Flexibilität für Logistikprozesse und die Möglichkeit Einsatzkleidung zu reinigen, sind einige der Vorteile, die die Wache bietet. Hinzukommen Unterrichtsräume, die bei Großschadenlagen auch als Stabsräume für die Einsatzleitung genutzt werden und über die entsprechende Technik verfügen. Nach der Fertigstellung des Werkstattbereiches im zweiten Bauabschnitts wird die Feuerwache auch für andere Einrichtungen der Stadt Lehrte als Servicezentrum tätig sein.

 

Die Feuerwehren der Stadt Lehrte waren im Jahr 2019 bei 560 Einsätzen gefordert. Die Einsatzzahlen stiegen leicht von 552 in 2018 auf 560 Einsätze im vergangenen Jahr. Darunter war glücklicherweise kein Großbrand zu verzeichnen. Im Vorjahr waren es dagegen sechs. Zu 14 (2018: 14) Mittel- und 95 (105) Kleinbränden wurden die Feuerwehren alarmiert. In 140 (129) Fällen wurde nachbarliche Hilfe geleistet. Die Zahl der technischen Hilfeleistungen sank von 208 auf 204 Einsätze. Fehlauslösungen durch Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder stiegen leicht auf 88 (74) Einsätze.

 

Der aufwändigste Einsatz im vergangenen Jahr war die nachbarliche Hilfeleistung nach einem Unfall mit Gefahrgut im Landkreis Peine. Gemeinsam mit den Kräften aus Burgdorf, Sehnde und Uetze waren etwa 100 Einsatzkräfte neun Stunden als Ablösung für die erschöpften örtlichen Kräfte im Einsatz. Zu Beginn des Jahres 2019 waren drei Ortsfeuerwehren und das THW in Steinwedel bei einem Gebäudebrand gefordert.

 

176 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr aktiv. Die Kinderfeuerwehren zählen 175 Mitglieder. In der Einsatzabteilung sind 459 Mitglieder (392 Männer und 67 Frauen) tätig. Im Vorjahr waren es noch 467 Mitglieder. Laut Stadtbrandmeister Posenauer bleibt die Tagesalarmsicherheit im gesamten Stadtgebiet nach wie vor "ein Sorgenkind der Feuerwehr". Mit der Besetzung von zwei zusätzlichen Stellen für hauptamtliche Gerätewarte und der Ausschreibung einer weiteren Stelle sei der erste Schritt getan, um eine nachhaltige Besserung zu erreichen, da die Gerätewarte tagsüber die Ortsfeuerwehren bei der Bewältigung der Einsätze unterstützen werden. Weitere fünf Gerätewartstellen sollen in diesem Jahr besetzt werden.

 

"Ein Dank gilt 1088 Bürgerinnen und Bürger, welche die Feuerwehren als fördernde Mitglieder unterstützen", so der Stadtbrandmeister.

 

Um einen sicheren Jahreswechsel für die Bevölkerung zu gewährleisten, haben sich auch in diesem Jahr wieder 125 Feuerwehrfrauen und -männer freiwillig als Einsatzbereitschaft in der Silvesternacht gemeldet. Für dieses nicht selbstverständliche Engagement dankt der Stadtbrandmeister ausdrücklich.

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