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Region Hannover
Donnerstag, 05.12.2019 - 12:30 Uhr

Adventskonzert in der Gedenkstätte Ahlem

Weihnachtsmusik mit Michael Stach am 15. Dezember, 15 Uhr, in Hannover

Aufn.: XineLoyd GmbH

REGION

Ob "Rudolph The Red Nosed Reindeer" oder "White Christmas": Wer kennt nicht die Klassiker der Weihnachtsmusik, die jahrein, jahraus im Radio und in Kaufhäusern erklingen. Da ist Mitsingen kein Problem. Aber wer hat die Lieder eigentlich komponiert? Wirft man einen genaueren Blick auf das musikalische Genre, fällt auf, dass zahlreiche amerikanische Weihnachtslieder von jüdischen Komponisten oder Songwritern geschrieben wurden. So auch die beiden genannten Songs. Michael Stach ist Master of Education in den Fächern Musik und Katholische Theologie und Master of Arts in Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Jüdische Musikstudien und hat sich mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt.

 

Im Rahmen des Veranstaltungsprogrammes der Gedenkstätte Ahlem ist der Musiker und Musikwissenschaftler am Sonntag, 15. Dezember 2019, 15 Uhr, zu Gast in den Räumlichkeiten des Vereins Neues Land e. V., Wunstorfer Landstraße 5, 30453 Hannover. Der Künstler sorgt nicht nur musikalisch für weihnachtliche Stimmung, sondern klärt auch darüber auf, weshalb es kein Zufall ist, dass so viele amerikanische Weihnachtslieder aus der Feder jüdischer Komponisten stammen. Neben den jüdischen Liedern erklingen Advents- und Weihnachtslieder aus der ganzen Welt, die mit dem Flügel oder der Gitarre begleitet werden. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, sich mit Michael Stach, der solo und in zahlreichen Ensembles wie dem Jewish Music Studies Ensemble künstlerisch aktiv ist, auszutauschen.

 

Die Gedenkstätte Ahlem:

Die Gedenkstätte Ahlem befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule Ahlem, die 1893 von dem jüdischen Bankier und Hobbygärtner Moritz Simon unter dem Namen "Israelitische Erziehungsanstalt" gegründet wurde. Jüdische Jugendliche wurden hier in Gartenbau und weiteren praktischen Berufen ausgebildet. Angegliedert war eine Volksschule für Mädchen und Jungen. 1941 wurde die Gartenbauschule von den Nationalsozialisten als Sammelstelle für Deportationen, Gefängnis und Hinrichtungsstätte missbraucht. Heute befindet sich in der Gedenkstätte auf vier Stockwerken und einem integrierten Außengelände eine historische Ausstellung. 

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