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Montag, 11.11.2019 - 18:14 Uhr

Der HHB punktet auch in Potsdam nicht

BURGWEDEL

Ihren Sonntagsnachmittagsausflug nach Potsdam hatten sich die Handballer von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) ganz anders vorgestellt. Der Drittligist aus dem Norden Hannovers unterlag beim 1. VfL Potsdam deutlich 26:35 (12:18). Nach der siebten Niederlage in Serie bleibt der HHB Tabellenletzter.

 

Nach seiner Sperre war Spielertrainer und Spielmacher Marius Kastening wieder mit dabei. Bei den Gästen aus Burgwedel fehlten Julius Hinz und Julius Mücke verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt. Eigentlich keine so schlechten Voraussetzungen für das Auswärtsspiel in Potsdam, wo man vor einem Jahr noch einen Punkt gewonnen hatte. Doch der HHB konnte nur zu Beginn der Partie mithalten. Lennart Koch erzielte in der 9. Spielminute den 3:4-Anschluss für die Burgwedeler. Doch dann kam der Gästemotor deutlich ins Stottern. Der VfL setzte sich mit einem 4:0-Lauf auf 8:3 ab und war fortan das spielbestimmende Team. Nach 18 Minuten lagen die Gastgeber erstmalig mit sechs Toren in Führung. Dieser Vorsprung sollte bis zum Halbzeitpfiff Bestand haben. Die Gäste spielten schwach und bekamen den VfL zu keiner Phase des Spiels unter Kontrolle. Den Gastgebern reichte eine durchschnittliche Leistung, so dass beim Stand von 18:12 die Seiten gewechselt wurden

 

Wer nach dem Wechsel auf eine Leistungssteigerung beim HHB gehofft hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Auch die sonst noch recht gute Abwehr der Gäste blieb an diesem Tag blass. Dem VfL wurde das Torewerfen viel zu einfach gemacht und die Hausherren nahmen die Einladung immer wieder an. Auch Burgwedels Torhüterduo Mustafa Wendland und Eric Frommeyer hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Oft wurden sie von ihren Vorderleuten aber auch im Stich gelassen. Nach 40 Spielminuten hatte der VfL den Vorsprung noch weiter ausgebaut (25:17) und eine Viertelstunde vor dem Ende war die Begegnung entschieden. Der VfL führte mit 28:20 und die Gäste ergaben sich ihrem Schicksal. Den Burgwedelern fehlte im Angriff einfach die Durchschlagskraft. Die Gästespieler schienen wie gehemmt, vermieden Zweikämpfe und gingen auch viel zu wenig in die Tiefe. Die vielen Niederlagen der vergangenen Wochen scheinen nicht spurlos an der Mannschaft vorrübergegangen zu sein. Einige Leistungsträger übernahmen keine Verantwortung und spielten deutlich unter ihren Möglichkeiten. Marius Kastening, Christian Hoff und Steffen Dunekacke sorgten vor dem Ende mit einigen Treffern dafür, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Der VfL brauchte die Partie locker über die Zeit und feierte einen auch in der Höhe verdienten 35:26 Heimsieg.

 

Im Hinblick auf die kommenden Aufgaben muss sich der HHB nun deutlich steigern. Bis Weihnachten stehen noch fünf Spiele an. Bei aktuell vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz sollten zumindest zwei dieser Spiele gewonnen werden. Die Mannschaft kann deutlich mehr, als sie es bislang gezeigt hat. Ihre Leistungsträger stehen jetzt besonders in der Pflicht.

 

HHB: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer - Johannes Marx (1), Christian Hoff (1), Marius Kastening (9/5), Lennart Koch (2), Marvin Pfeifer (1), Maurice Dräger (2), Kay Behnke (4), Nenad Bilbija, Steffen Schröter, Philip Reinsch, Artjom Antonevitch, Kilian Horn und Steffen Dunekacke (6).

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