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Lehrte
Dienstag, 15.10.2019 - 18:23 Uhr

Psycho-Thriller "Falsche Schlange" von Alan Ayckbourn im Kurt-Hirschfeld-Forum

Gerit Kling, die auch Regie führt, und Mackie Heilmann (Foto: Monika Reinhardt) sind in "Falsche Schlange" zu sehen.Aufn.:

LEHRTE

Am Donnerstag, 21. November 2019, 19.30 Uhr ist das Tournee-Theater Thespiskarren/Theater im Rathaus Essen mit dem Psycho-Thriller "Falsche Schlange" von Alan Ayckbourn zu Gast im Kurt-Hirschfeld-Forum, Burgdorfer Straße 16 in Lehrte, zu Gast.

 

Nicht einen Moment der Entspannung gönnt der vielfach ausgezeichnete, 1997 von der Queen zum Ritter geschlagene Sir Alan Ayckbourn dem Publikum in diesem Katz-und-Maus-Spiel um Familiengeheimnisse, alte Geister und viel Geld.

 

Der Plot ist nur auf den ersten Blick simpel: Obwohl sie gerade erst einen Herzinfarkt überstanden hat, kehrt die in Australien lebende Annabel sofort zurück in ihre britische Heimat, als sie erfährt, dass ihr Vater plötzlich verstorben ist. Denn sie, die als Teenager vor den Gewaltausbrüchen des tyrannischen Patriarchen geflohen ist, und nicht ihre jüngere Schwester Miriam, die bleiben musste und ihn bis zu seinem Tod gepflegt hat, wurde von ihm als Erbin eingesetzt. Doch bei ihrer Ankunft trifft Annabel nicht wie erwartet auf Miriam, sondern auf Krankenschwester Alice, die kurz vor dem Tod des Vaters von Miriam entlassen wurde, - und die berichtet Ungeheuerliches: Miriam hat ihren Vater ermordet. Als Beweis zeigt sie Annabel einen handschriftlichen Brief, in dem er schreibt, dass er um sein Leben fürchtet. Für ihr Stillschweigen verlangt Alice 100.000 Pfund. Doch weder Annabel noch Miriam sind bereit, auf diese Forderung einzugehen, und so verbünden sich die ungleichen Schwestern gegen die Erpresserin. Wie gut, dass Miriam sich mit Giften schon ein wenig auskennt.

 

Entgegen der üblichen Krimitradition geht es in diesem Psycho-Thriller nicht darum, eine Mörderin zu überführen, sondern die titelgebende "Falsche Schlange" zu entlarven - und da legt der Autor so viele falsche Fährten, dass selbst der krimigeübteste Zuschauer überrascht sein wird. Denn nichts ist wie es scheint, in dieser rabenschwarzen Mischung aus psychologisch vielschichtigem Charakterstück und nervenaufreibendem Gruselschocker.

 

Karten zum Preis von 15 bis 23 Euro gibt es im Vorverkauf im Fachdienst Schule, Sport und Kultur, Telefon 05132/8628242 und 05132/8628241, Buchhandlung Böhnert, Telefon 05132/864300), Bücherstube Veenhuis, Telefon 05132/56400, und online unter www.lehrte.de. Die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. Ermäßigungen gibt es gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.

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