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Burgdorf
Montag, 30.09.2019 - 17:54 Uhr

Burgdorfer Grundschüler bemängeln stinkende Toiletten und unpünktliche Busse

Talis und Lara (stehend von links) übergaben Bürgermeister Alfred Baxmann (Mitte) die Kunststoffbox mit den 500 Wunschpostkarten.Aufn.: Georg Bosse

BURGDORF

Am heutigen Montag, 30. September 2019, haben Lehrerin Saskia Seifer und die koordinierende Sozialarbeiterin Andrea Bruns mit 19 Drittklässlern aus der Grundschule in der Hannoverschen Neustadt Bürgermeister Alfred Baxmann besucht. Anlass war die Aktion "Wenn ich Bürgermeister/in wäre, würde ich...", die der Kinderschutzbund Burgdorf zum Weltkindertag (20. September) mit einigen Grundschulen durchgeführt hatte. Die Ergebnisse, eine Kunststoffbox mit rund 500 Wunschpostkarten, wurden Baxmann von den Acht- bis Neunjährigen heute an seinem Amtssitz "Alte Landratsvilla" (Rathaus II) übergeben.

 

"Was machst Du eigentlich die ganze Zeit als Bürgermeister?", wollte Nayla wissen. Der Bürgermeister müsse die ganz vielen Aufgaben innerhalb der Verwaltung ordentlich verteilen, damit die Stadt gut funktionieren kann, antwortete Baxmann, und: "Ich könnte mehr Wünsche erfüllen, wenn ich von den gewählten Politikern mehr Geld und Leute bekommen würde."

 

An Mitteln und MitarbeiterInnen hat es dem Schulträger in der Vergangenheit wohl kräftig gemangelt, sonst würde den Kindern und ihren Lehrkräften der beklagenswerte Zustand der Schultoilette nicht so unangenehm in die Nasen steigen. Es sei nicht nur nicht sauber, sondern stinkt auch gewaltig. Es ist die peinliche und beinahe beschämende Folge eines allgemeinen Sanierungsstaus. Das sei auch ein Problem in älteren Bauwerken, das schon früher zu nicht akzeptablen Verhältnissen geführt hat, so Baxmann. "Wir haben zwar viel Geld in unsere Schulen gesteckt, aber es hat nie gereicht. Das sind Defizite aus der Vergangenheit, die wir leider nicht alle auf einmal gebacken kriegen", bekannte der Bürgermeister.  

 

Häufig kommen die GrundschülerInnen aus Hülptingsen zu spät zum Unterricht. Grund sei die nicht seltene Unpünktlichkeit der Regiobus-Linie, hieß es aus Reihen der betroffenen Kinder. "Und dienstags nach der 6. und 7. Stunde fährt zeitnah überhaupt kein Bus. Dann müssen die Eltern selbst zusehen, wie sie ihre Kinder nach Hülptingsen kriegen", beklagte Klassenlehrerin Saskia Seifer. Obwohl man im ständigen Austausch mit den Schulen stehe, müssten Stunden- und Fahrplan eventuell feiner miteinander abgestimmt werden, merkte Alfred Baxmann dazu an und versprach: "Ihr seid nicht vergessen."

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