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Burgwedel
Sonntag, 15.09.2019 - 12:17 Uhr

Zu viele Schwankungen und Schwächephasen kosten dem HHB den Sieg

BURGWEDEL

Am vierten Spieltag der 3. Liga Nord-Ost mussten die Handballer von Handball Hannover-Burgwedel (HHB) bei der HG Hamburg-Barmbek antreten. Die Gäste liefen lange einem Rückstand hinterher, gingen einmalig in Führung (22:21) und unterlagen dem Gastgeber nach 60 Minuten mit 27:24. Zu viele technische Fehler und Fehlwürfe auf Burgwedeler Seite machten den Unterschied.

 

Die Gastgeber hatten einen Start nach Maß, der HHB verschlief die ersten Spielminuten total. Trotz einer Auszeit nach zehn Minuten fanden die Gäste überhaupt nicht ihren Rhythmus und mussten die HG gewähren lassen. Die Hamburger spielte nkonsequent und gingen über 4:1 und 6:2 bis zur 18. Spielminute mit 10:4 in Führung. Die Gäste hatten sichtbare Probleme und leisteten sich immer wieder technische Fehler. Auch im Abschluss konnten der HHB nicht überzeugen. Die sonst so gute Burgwedeler Abwehr agierte nicht wie gewohnt. Oft war man einen Schritt zu spät zur Stelle. Über den Kampf kam der HHB dann besser in die Partie. Ab der 20. Minute spielten die Gäste gut und hielten mit. Bis zum Halbzeitpfiff konnte der Barmbeker Vorsprung leicht verkürzt werden. Beim Stand von 16:12 ging es für beide Teams in die Kabinen.

 

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein interessanter Schlagabtausch. Der HHB riskierte jetzt viel und hatte Erfolg. Der Vorsprung der HG konnte Tor um Tor verringert werden (17:14, 18:16, 19:19), beide Teams spielten jetzt auf Augenhöhe. Acht Minuten vor dem Ende konnten die Gäste erstmalig in Führung gehen. Lennart Koch brachte seine Farben mit 22:21 nach vorn. Die Partie drohte jetzt zu kippen und die Hamburger nahmen eine Auszeit. Diese Maßnahme hatte Erfolg. Der HHB leistete sich eine erneute Schwächephase und die HG war zur Stelle. Innerhalb von drei Minuten wurde aus einem 21:22-Rückstand eine 24:22-Führung gemacht und auch in der Folge hatten die Hausherren auf jede Aktion der Gäste die passende Antwort parat. Marius Kastening scheiterte beim Stand von 25:23 zwei Minuten vor dem Ende vom Siebenmeterpunkt und im Gegenzug sorgte Christopher Rix mit dem 26:23 für die Entscheidung. Beide Teams trafen noch einmal, die Gastgeber gingen als verdienter 27:24-Sieger vom Feld.

 

Burgwedels Spielertrainer Marius Kastening analysierte die Begegnung wie folgt: "Wir kommen überhaupt nicht ins Spiel und zeigen auch zwischen der 20. und 50. Minute keine wirklich gute Leistung. Kämpferisch war das tadellos, die Einstellung hat gestimmt, wir haben alles versucht, auch wenn es immer wieder Rückschläge gegeben hat. Unterm Strich hatte unser Spiel aber viel zu viele Schwankungen und Schwächephasen. Dadurch bringen wir uns selbst in die Not und machen am Ende der Begegnung trotz Führung nicht den nächsten Schritt. Ein Sieg wäre heute, wie auch schon gegen Hildesheim, drin gewesen. Das ist ärgerlich, bringt uns aber nicht aus der Ruhe. Eric Frommeyer hat heute in der zweiten Hälfte im Tor überzeugen können und auch Nenad Bilbija und Marvin Pfeifer hatten einige gute Szenen. Lennart Koch war mit vier Toren erfolgreichster Torschütze aus dem Feld. Ein Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Julius Hinz, der bei einem Tempogegenstoß mit dem Knie weggeknickt ist. Er kommt am Montag ins MRT, dann wissen wir mehr."

 

HHB: Mustafa Wendland (1.-20. Minute), Mats Grzesinski (21.-30.), Eric Frommeyer (31.-60.) - Julius Hinz (3/4), Marius Kastening (6/4), Maurice Dräger, Artjom Antonevitch (1), Kay Behnke, Nenad Bilbija (3), Steffen Schröter (1), Steffen Dunekacke (2), Johannes Marx (2), Philip Reinsch (1), Julius Mücke, Lennart Koch (4) und Marvin Pfeiffer (1).

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