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Mittwoch, 04.09.2019 - 10:23 Uhr

35-Jähriger wird bei Unfall auf der A7 lebensgefährlich verletzt

Aufn.: Feuerwehr Altwarmbüchen

Ein 35 Jahre alter Mann ist bei einem Verkehrsunfall in der Nacht von Dienstag auf den heutigen Mittwoch, 4. September 2019, lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war auf der A7 auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren.

ALTWARMBüCHEN/AHLTEN

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei war der 35-Jährige mit einem Kleintransporter (Mercedes Sprinter) in Richtung Hamburg unterwegs. Zwischen den Autobahnkreuze Hannover-Ost und Kirchhorst fuhr er gegen 1:30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf das Heck des vor ihm fahrenden Sattelzugs (MAN TGX) auf. Infolge des Zusammenpralls geriet der Kleintransporter unter das Heck des Sattelaufliegers, verklemmte sich dort und wurde mehrere Hundert Meter mitgezogen, bis der Fahrer des Sattelzuges sein Gespann auf dem Seitenstreifen anhielt.

 

Der Fahrer des Kleintransporters wurde eingeklemmt. Rettungskräfte der Feuerwehren aus Altwarmbüchen und Ahlten wurden zur Rettung des Fahrers alarmiert. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen übernahmen hierbei, mit Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr Ahlten die technische Rettung. Hierfür wurde zunächst der Brandschutz sichergestellt und im Anschluss der Kleintransporter leicht nach vorne bewegt. Somit wurde zum einen eine erste Entlastung aber auch Raum für die technische Rettung geschaffen. Unter Einsatz von technischem Rettungsgerät, darunter der Spreizer und ein Rettungszylinder, wurde zunächst eine Rettungsöffnung für den schwer verletzen Fahrer geschaffen. Hierfür wurde die Fahrertür des Kleintransporters herausgetrennt und die Fahrerkabine mittels Rettungszylinder auseinander gedrückt. Anschließend wurde auf Anweisung durch den Notarzt und in Absprache mit diesem eine sogenannte "Sofortrettung", eine schnelle Rettung eines Patienten aus Lebensgefahr, eingeleitet. Der schwerverletzte Fahrer des Kleintransporters konnte somit so schnell wie möglich aus seinem Fahrzeug gerettet und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Ausgetretene Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel eingedämmt und aufgenommen und die Einsatzstelle zur Unfallaufnahme durch die Polizei weiter ausgeleuchtet.

 

Im Anschluss kam der Fahrer des Kleinwagens mit einem Rettungswagen in Begleitung eines Notarztes in eine Klinik. Er wurde lebensgefährlich verletzt. Der 38 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

 

Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr einspurig am Ereignisort vorbeigeführt.

 

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 35.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

 

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Altwarmbüchen mit zwei Fahrzeugen und die Freiwillige Feuerwehr Ahlten mit drei Fahrzeugen mit insgesamt 31 Einsatzkräften, sowie ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei.

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