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Burgwedel
Sonntag, 25.08.2019 - 14:14 Uhr

Der HHB gewinnt das Derby

Aufn.:

Zum Auftakt der 3. Liga Nord-Ost standen sich am vergangenen Freitag, 23. August 2019, der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) und die TSV Burgdorf II gegenüber. Zahlreiche Handballfans wollten sich dieses Derby nicht entgehen lassen. Die Gastgeber legten mit einer guten ersten Hälfte (16:10) den Grundstein für den Heimsieg. Nach 60 Spielminuten leichtete ein verdientes 25:21 auf der Anzeigetafel der Großburgwedeler Sporthalle Auf der Ramhorst.

GROßBURGWEDEL/BURGDORF

Beide Teams hatten 16 Spieler aufgeboten, darunter jeweils drei Torhüter. Bei den Gastgebern waren Johannes Marx und Julius Hinz nach längeren Verletzungen wieder mit an Bord. Die Burgdorfer hatten mit Joshua Thiele, Hannes Feise, Veit Mävers, Jannes Krone, Malte Donker und Vincent Büchner sechs Spieler aus dem Bundesligakader dabei. Die TSV hatte den besseren Start und ging durch Hannes Feise und einen von Bastian Weiss verwandelten Strafwurf schnell mit 2:0 in Führung. Beim 2:2 durch Philip Reisch war aber auch der HHB im Spiel und fortan entwickelte sich ein gutes Handballspiel. Nach dem 4:4 durch Marius Kastening in der 11. Spielminute brachte Steffen Dunekacke die Gastgeber beim 5:4 erstmalig in Führung. Der HHB machte es den Gästen fortan schwer und stand in der Defensive sehr gut. Immer wieder rannten sich die Burgdorfer Angreifer in der gut aufgestellten Burgwedeler Abwehr fest. Auch Mustafa Wendland im Tor der Gastgeber war gut aufgelegt.

 

Artjom Antonevitch und Steffen Schröter sorgten für den Zwischenstand von 8:5 (15.). Die TSV versuchte alles, konnte ihr Angriffsspiel aber nicht wie gewünscht aufziehen. Immer wieder wurden Angriffe unterbrochen oder Ballverluste provoziert. Die Gastgeber waren jetzt extrem zielstrebig und spielten sich in einen kleinen Rausch. Der Vorsprung konnte weiter ausgebaut werden. Maurice Dräger, Marius Kastening, Philip Reinsch und Artjom Antonevitch trafen und die Hausherren setzten sich bis auf 13:8 ab (24.). Die Gäste hatten in dieser Phase des Spieles gegen das variable Angriffsspiel der Gastgeber kein Mittel parat. Der HHB baute den Vorsprung noch weiter aus und ging mit einer hochverdienten 16:10-Führung in die Pause.

 

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts. Der HHB blieb konsequent und zog seinen Stiefel durch. Zwei Tore von Steffen Dunekacke und ein Treffer von Maurice Dräger bildeten den Auftakt in Halbzeit 2. Die Burgwedeler bauten den Vorsprung bis zur 40. Minute bis auf acht Tore aus (19:11). Das Spiel der Gastgeber war abgeklärter, die TSV konnte ihre Schnelligkeit nicht ausspielen. Mitte der zweiten Halbzeit kamen dann auch die Gäste besser ins Spiel. Angetrieben von Hannes Feise und Veit Mävers, die zusammen elf Tore erzielen konnten, wurde der Vorsprung etwas verkleinert. Beim HHB schwanden ein wenig die Kräfte, es wurde viel durchgewechselt. Nach vier Gästetreffern am Stück, stand es zehn Minuten vor dem Ende nur noch 22:18. Die Gäste setzten jetzt alles auf eine Karte, doch der HHB blieb cool und konnte sich auf seine Torhüter verlassen. Mustafa Wendland und Mats Grzesinski waren jetzt zur Stelle und vereitelten einige gute Einwurfmöglichkeiten der TSV. Der Vorsprung wurde über die Zeit gebracht und die Gastgeber konnten nach 60 Minuten mit gutem Handballsport einen verdienten 25:21-Derbysieg bejubeln. Vor allem in der Defensive konnten die Gastgeber überzeugen. Auch das Torhüterduell ging an die Burgwedeler, die an diesem Abend mit neun Torschützen auch durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugen konnten.

 

Auch Spielertrainer Marius Kastening war mit der Leistung im ersten Pflichtspiel zufrieden: "Über 40 Minuten waren wir sehr konzentriert und haben uns kaum eine Schwächephase geleistet. In der Abwehr haben wir mit einer guten Laufarbeit über die ganze Spielzeit gut gearbeitet, im Angriff waren wir sehr geduldig und haben nur wenig Fehler gemacht."

 

Burgwedel: Mustafa Wendland, Mats Grzesinski, Eric Frommeyer - Nenad Bilbija (1), Johannes Marx (1), Artjom Antonevitch (4), Julius Hinz (2/1), Julius Mücke, Steffen Schröter (2), Steffen Dunekacke (4), Marius Kastening (6/1), Kay Behnke, Lennart Koch, Marvin Pfeiffer, Philip Reinsch (3) und Maurice Dräger (2).

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