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Sehnde
Montag, 12.08.2019 - 19:17 Uhr

59 Kinder verbringen einen spannenden und erlebnisreichen Tag bei der Feuerwehr

Besonders beeindruckend war die Fettexplosion in Wassel.Aufn.: Stadtfeuerwehr Sehnde

SEHNDE

Am vergangenen Sonnabend, 10. August 2019, fand wieder die Ferienpassaktion "Sternfahrt mit der Feuerwehr" in Sehnde statt, bei welchem die Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet mehrere Stationen gestalten. Gegen 10 Uhr war Treffen für alle teilnehmenden Kinder am Sehnder Rathaus, wo sie dann in Gruppen auf verschiedene Einsatzfahrzeuge der Stadtfeuerwehr Sehnde aufgeteilt und an die Stationen gebracht wurden.

 

Die Veranstaltung sei bereits seit Wochen ausgebucht gewesen und es nahmen 59 Kinder teil, so Stadtjugendfeuerwehrwart Carsten Ude. Dies sei besonders erfreulich, da die Veranstaltung im vergangenen Jahr wegen eines Großeinsatzes der Stadtfeuerwehr entfallen musste, so Ude weiter.

 

Die Jugendfeuerwehr Bilm machte mit den Kindern an ihrer Station ein Spiel, welches die Geschicklichkeit und Teamfähigkeit jedes Einzelnen forderte, was bei der Feuerwehr sehr wichtig ist: In einer Runde "Twister" mussten die Kinder immer ihre Hand oder den Fuß nacheinander auf ein Feld auf einem Spielfeld stellen, dies gelang natürlich nur, wenn man sich absprach.

 

In Bolzum konnten die teilnehmenden Kinder wieder die Sicht eines Atemschutzgeräteträgers erleben und mit einer selbstgebauten Atemschutzattrappe durch einen vernebelten Parcours kriechen. Im Anschluss wurden die Kinder noch mit täuschend echten Verletzungen geschminkt, da die nächste Station die "Erste Hilfe" in Müllingen war.

 

In Müllingen-Wirringen wurde den Kindern dabei die stabile Seitenlage, das richtige Verwenden von Verbandsmaterial, das korrekte Absetzen eines Notrufs und ein echter Krankentransportwagen des Deutschen Roten Kreuz Hannover-Stadt vorgestellt. Zum Abschluss erhielt jedes Kind noch einen "Pflasterpass", welcher ihnen "bescheinigte", was sie an dieser Station gelernt haben.

 

In Höver ging es in diesem Jahr um die schweren technischen Geräte der Feuerwehr, welche bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person eingesetzt werden. Dabei durfte jedes Kind einmal mit dem hydraulischen Spreizer arbeiten: Mit der Unterstützung eines Betreuers musste mit dem Gerät ein mit Wasser gefüllter Pappbecher von Hütchen zu Hütchen transportiert werden, wodurch jeder einen Einblick erhielt, mit welcher Feinheit dieses Gerät bedient werden kann.

 

Am Feuerwehrhaus in Ilten gab es wie jedes Jahr das Mittagessen, in der Zeit von 13:00 bis 14:30 Uhr.

 

Aber auch in Ilten gab es dieses Jahr neben dem Mittagessen noch eine Station: den Feuerlöschertrainer. Hier konnten die Kinder, unter Aufsicht von Feuerwehrkräften, den richtigen Umgang mit Feuerlöschern an einem gasbefeuerten Übungsobjekt trainieren.

 

Bei der Jugendfeuerwehr Rethmar gab es in diesem Jahr wieder ein Experiment zu bestaunen, der Spraydosenzerknall, welcher die Folgen einer brennenden Spraydose, beispielweise Deo oder Haarspray, aufzeigen sollte und in Wassel wurde den Kindern in diesem Jahr die Fettexplosion vorgeführt, welche verdeutlichen soll, warum man einen Fettbrand nicht mit Wasser löschen sollte. Diese Experimente sorgten für viel Erstaunen bei den teilnehmenden Kindern. Bei der Station in Sehnde hatten die Kinder auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, im Motorboot über den Mittellandkanal mitzufahren, was für viele Kinder das Highlight des Tages war.

 

Gegen 16 Uhr wurden die Kinder am Rathaus in Sehnde ihren Eltern übergeben und die Einsatzfahrzeuge rückten wieder in ihre Standorte ein.

 

Bei der Verabschiedung gab es für den Stadtjugendfeuerwehrwart Carsten Ude viel Lob von den Kindern und zahlreiche strahlende Gesichter und auch im Nachhinein erreichten ihn einige Nachrichten, in denen sich die Eltern für die Aktion bedankten, resümierte Ude. Diesen Dank werde er an alle Helfer, Betreuer und Fahrer weitergeben, denn ohne diese wäre eine solche Aktion nicht möglich, erzählt er weiter.

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