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Region Hannover
Dienstag, 06.08.2019 - 17:58 Uhr

Vorsicht vor diesem Trick: Falsche Polizei- und Zollbeamte durchsuchen Wohnung

Aufn.:

Zwei Unbekannte haben sich am gestrigen Montagvormittag, 5. August 2019, bei einer 38-Jährigen als Polizist und Zollbeamter ausgegeben und ihre Wohnung im Theodor-Lessing-Ring in Garbsen durchsucht. Mit der Beute (Bargeld und zwei Handys) sind die Täter anschließend geflüchtet.

REGION

Den ersten Ermittlungen des Fachkommissariats für Raubdelikte zufolge hatten die Unbekannten gegen 11:15 Uhr die Wohnung der 38-Jährigen aufgesucht. Sie gaben sich als Polizist und Zollfahnder aus und behaupteten, dass sie ihren Mann wegen Steuerschulden festgenommen hätten und daher jetzt die Wohnung durchsuchten müssten. Die Garbsenerin ließ die beiden falschen Beamten in ihre Wohnung. Dort suchten sie nach Wertgegenständen und drohten der Bewohnerin mit Gewalt sowie dem Tode. Nachdem sie Geld und zwei Handys gefunden hatten, flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

 

Ein falscher Beamter ist rund 1,70 Meter groß, dick, von südeuropäischem Aussehen, hat schwarzes Haar und spricht Hochdeutsch. Er war mit schwarzen Schuhen, einer kurzen Hose, einem dunkelblauem T-Shirt bekleidet. Bei der "Durchsuchung" trug er Einweghandschuhe.

 

Sein Komplize ist gleichgroß, schlank, ebenfalls von südeuropäischem Aussehen und circa 50 Jahre alt. Er war mit einer hellblauen Hose und einer hellen Jacke mit der Aufschrift Polizei auf der rechten Brusttasche bekleidet. Auch er trug weiße Einweghandschuhe bei der "Durchsuchung". Die Zeugin gab an, dass beide Täter sehr auffällige Augenringe hatten.

 

Hinweise zu den Gesuchten nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511/109-5555 entgegen.

 

Tipps der Polizei

 

  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. 

 

 

Weitere Tipps hat die Polizei unter Opens external link in new windowwww.polizei-beratung.de zusammengestellt.

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