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Sehnde
Donnerstag, 25.07.2019 - 18:34 Uhr

Trecker und Quaderballenpresse stehen im Vollbrand

Aufn.: Stadtfeuerwehr Sehnde

Auf einem Stoppelfeld bei Dolgen ist heute Nachmittag ein Trecker mit samt Quaderpresse in Brand geraten. Durch das Feuer entzündete sich das umliegende Feld. Das bereits gepresste Stroh wurde ebenfalls vernichtet. Die Feuerwehr musste weitere Kräfte nachalarmieren um das Feuer zu löschen. Drei Einsatzkräfte wurden verletzt.

DOLGEN

Mehrere Anrufer wählten am heutigen Mittwoch, 25. Juli 2019, gegen 15:40 Uhr den Notruf, da im Bereich Dolgen eine große schwarze Rauchwolke in den Himmel quoll.

 

Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte einen brennenden Trecker mit samt Quaderballenpresse im Vollbrand vor. Das Feuer hatte bereits auf das Feld über gegriffen. Der Fahrer hatte plötzlich Rauch und Flammenschein aus der Maschine bemerkt. Er regaierte schnell, fuhr das Fahrzeug vom Schwad weg. Trotz mehrer Löschversuche durch den Fahrer konnten die Maschinen nicht mehr gerettet werden. Aufgrund der massiven Brandausbreitung auf dem Feld ließ der Einsatzleiter umgehend weitere Einsatzkräfte nachalarmieren.

 

Landwirte kamen mit weiteren Treckern zu Hilfe. Während der Löscharbeiten grubberten sie mit den Schleppern die bereits verbrannte Fläche um, um ein eventuelles erneutes Aufflammen zu vermeiden. Das Feuer konnte durch die ehrenamtlöichen Brandbekämpfer vor einem Maisacker gestoppt werden. Durch den Brand wurden 5000 Quadratmeter Stoppelfeld vernichtet.

 

Während der Löscharbeiten drehte allerdings der Wind plötzlich. Drei Einsatzkräfte konnten sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen und standen mitten im Rauch. Sie mussten mit Rauchgasvergiftungen durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser transportiert werden. Derzeit sind die Einsatzkräfte dabei die letzten Glutnester an den Maschinen mit Schaum abzulöschen.

 

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf 500.000 Euro beziffert. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 15 Fahrzeugen und 75 Einsatzkräften vor Ort.

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