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Isernhagen
Montag, 22.07.2019 - 18:50 Uhr

FDP-Ratsfraktion bringt Antrag zum Carsharing in der Isernhagen ein

ISERNHAGEN

Zur Ratssitzung am 1. Juli 2019 hat die FDP-Ratsfraktion einen Antrag zum Carsharing für die Gemeinde Isernhagen eingebracht, "denn die Zeiten und Ansprüche ändern sich auch in unserer Gemeinde", so die Politiker. Längst habe nicht mehr jeder Haushalt ein eigenes Auto und "die Jugendlichen versuchen gänzlich mit dem ÖPNV auszukommen". Wenn dann doch mal ein Auto gebraucht wird, könnte es gern auch ein 'Carsharing-Modell' sein, um das Angebot sinnvoll zu ergänzen", erklärt die FDP-Ratsfraktion.

 

Ein Engagement in kleineren Kommunen sei für Carsharing-Anbieter nur attraktiv, wenn regelmäßig Buchungen getätigt werden. Die Region Hannover habe dazu mit der Deutschen Bahn ein zukunftsorientiertes Modellprojekt (mit dem Carsharing-Unternehmen der Deutschen Bahn "Flinkster") entwickelt, um das Carsharing auch in Umlandkommunen attraktiv zu gestalten. Die Kernidee ist die gemeinsame Nutzung von Carsharing-Autos durch Bürger und Verwaltung. In Springe, Gehrden, Neustadt und Burgwedel läuft dieses Modellprojekt bereits. Um auch in Isernhagen auf diesen Zug aufspringen zu können, stellt die FDP-Ratsfraktion den Antrag zur Ermittlung sinnvoller Standorte für Carsharing-Fahrzeuge.

 

Durch die gemeinsame Nutzung von Carsharing-Fahrzeugen durch Gemeinde und Einwohner würden sich Synergieeffekte für alle ergeben, so die Libaralen in ihrem Antrag. Sieben Autos sollen durch ein Carsharing-Auto ersetzt werden, so die Aussage der Initiatoren. Insbesondere bei Gemeindefahrzeugen, die während der Arbeitszeit nicht ständig genutzt werden, ergibe sich zudem Einsparpotential für den Gemeindehaushalt.

 

Wenn beispielsweise der Carsharing-Anbieter "Flinkster" in Isernhagen fünf Autos zur Verfügung stellt, könnten drei Wagen tagsüber von Verwaltungsmitarbeitern genutzt werden. Abends und an Wochenenden könnten diese dann zusätzlich zu den weiteren beiden Autos von allen Bürgern genutzt werden. "Das wäre eine Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr und bedeutet gleichzeitig Einsparung von Emissionen, sowie von Anschaffungskosten für die Beteiligten. Steuermittel können ebenfalls eingespart werden, weil auch die Gemeinde die Autos nur bezahlt, wenn sie genutzt werden", so die Isernhagener FDP.

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