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Burgdorf
Donnerstag, 27.06.2019 - 17:23 Uhr

SPD-Regionspolitiker informieren sich bei der Wohnungsgenossenschaft Burgdorf

WGB-Geschäftsführer Ulrich Pigulla (links) und Vorstandsvorsitzender Gerhard Ruff (2. von rechts) mit den sommertourenden sozialdemokratischen RegionspolitikerInnen um Thordies Hanisch (4.von links).Aufn.:

BURGDORF

Für die Sommertour 2019 haben sich die SPD-Landtagsabgeordneten aus der Region Hannover "Wohnen & Mobilität" zum Thema gemacht. Am heutigen Donnerstag, 27. Juni 2019, waren die gewählten WahlkreisvertreterInnen Thordies Hanisch (Burgdorf, Uetze und Lehrte), Claudia Schüßler (Barsinghausen, Gehrden und Seelze) und Kerstin Liebelt (Springe, Hemmingen, Ronnenberg und Wennigsen) sowie Rüdiger Kauroff (Garbsen und Wedemark) und Dr. Silke Lesemann (Laatzen, Pattensen und Sehnde) zu Gast bei der Wohnungsgenossenschaft Burgdorf (WGB) e.G.

 

Zu dem Gedankenaustausch mit WGB-Geschäftsführer Ulrich Pigulla und dem Vorstandsvorsitzenden Gerhard Ruff, gesellten sich SPD-Ortsvereinsvorsitzender Ahmet Kuyucu, Burgdorfs stellvertretender Bürgermeister Matthias Paul sowie Rudolf Alker (Ehlershausen) und Jürgen Buchholz (Uetze/Dollbergen), beide Mitglieder der sozialdemokratischen Regionsfraktion. "Aus dem Gespräch möchten wir Anregungen und gute Ideen mitnehmen", so Thordies Hanisch.

 

Die Wohnungsgenossenschaft Burgdorf wurde 1928 gegründet und begann bereits ein Jahr später mit der Bautätigkeit. Heute habe die WGB 311 Wohnungen in 64 Häusern im verwaltenden Besitz, denen 150 Garagen und Kfz-Einstellplätze zugeordnet sind, sagte Ulrich Pigulla, der seit 2014 als Geschäftsführer fungiert. Genossenschaftliches Wohnen bedeute günstiges Wohnen, lebenslanges Wohnen und Mitbestimmung. Diese Aussage wurde von ihm mit Nennung der Mietpreise/Quadratmeter von 4,30 Euro im Bestand, 6 bis 6,50 Euro für modernisierten Bestand und 9,50 Euro Quadratmeterpreis im Neubau unterlegt. Voraussetzung dafür seien allerdings zwei gezeichnete, genossenschaftliche Pflichtanteile je 500 Euro, die (noch) mit vier Prozent verzinst werden, so Pigulla. "Wir sind eine kleine und was das Durchschnittsalter unserer Mitglieder betrifft, eine 'alte' Genossenschaft", sagte der Geschäftsführer, bevor die "kleine Kooperative" den Gästen eine Runde "Magnum"-Eis spendierte. Spendabel zeigte sich die WGB auch bei Spenden für die Burgdorfer Tafel und den örtlichen Kinderschutzbund, denen jeweils 500 Euro zugedacht wurden.

 

Uetzes ehemaliger Bauamtsleiter, Dipl.-Ing. Gerhard Ruff, bezeichnete die "Erneuerung der Heizungsanlagen" im Gebäudebestand als derzeitigen Schwerpunkt. "Wir heben die Bausubstanz im Bestand auf einen hohen Standard, der mit energetischen Maßnahmen gekoppelt sein wird und weniger CO2 emittiert" erklärte der Fachmann, und: "In Hamburg ist Anfang 2018 der Dachgeschossausbau im Bestand und die Aufstockung bestehender Gebäude sehr erleichtert worden. Das würden wir uns auch für Niedersachsen wünschen, denn der Dachgeschossausbau ist in Zeiten, wo (bezahlbarer) Wohnraum knapp ist, eine wichtige Ressource."

 

Man wisse, dass die Genossenschaften die "Guten" sind und sie deshalb immer mit der Unterstützung der Sozialdemokratie rechnen können, versicherten die SPD-Landtagsabgeordneten.

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