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Burgwedel
Sonntag, 23.06.2019 - 12:52 Uhr

"Frei sein" - Pilgerfreizeit der evangelischen Jugend St. Marcus Wettmar

Aufn.:

WETTMAR

"Gemeinsam pilgern und Kraft sammeln" - unter diesem Motto entstand die Idee, eine Pilgerfreizeit zu organisieren. Waren es anfangs nur fünf Jugendliche, die dieses Angebot nutzen wollten, kamen durch Werbung und persönliche Ansprache 12 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren zusammen.

 

Ein Teil der Jacobusweges wurde als Pilgerstrecke ausgesucht. Und so machten sich alle am Pfingstwochenende zunächst auf den Weg nach Soltau. Nach einer Nacht im Gemeindehaus der dortigen Luther-Kirchengemeinde ging es wie an jeden Morgen nach einem Segen in der Kirche auf in Richtung Bad Fallingbostel. 27 Kilometer bewältigten alle, samt Gepäck und Lebensmitteln.

 

Von Bad Fallingbostel ging es dann am nächsten Tag durch den schönen Heideort Meinerdingen mit seiner alten Kirche in Richtung Düshorn. 14 Kilometer waren es an diesem Tag, die zurückgelegt werden mussten. Nach vier Stunden wurde der Ort in der Nähe von Walsrode erreicht. Einige nutzten das schöne Sommerwetter, um das nahegelegene Freibad zu besuchen, während andere sich auf der Wiese im Pfarrgarten sonnten.

 

Am Abend wurde dank Unterstützung aus Wettmar gegrillt und wie jeden Abend eine Andacht mit Gitarrenmusik gefeiert.

 

Die letzte Etappe forderte nochmals alle; denn das Wetter war schwül, und es sollten 28 Kilometer am Ende des Tages auf den mobilen Kilometeranzeigen stehen.

 

Aber auch dort gab es wieder die Begegnungen mit Menschen, die eine solche Pilgerfreizeit ausmachen: Auf der Suche nach etwas Erfrischendem wurde Rast an einer Milchtankstelle gemacht in der Hoffnung, dass es dort auch Kakao gebe. Dem war leider nicht so. Ein Jugendlicher fragte die zufällig vorbeikommende Hofbesitzerin nach Kakaopulver und sie holte spontan welches aus ihrer Küche. Eine Besichtigung der frischgeborenen Kälber und ein Gespräch mit dem 94-jährigen Senior des Hofes durften natürlich nicht fehlen.

 

Nach neun Stunden kamen alle kaputt aber zufrieden in Schwarmstedt an, wo es zur Freude aller auch eine Dusche im Gemeindehaus gab. Am Dienstag ging es dann mit Zug zurück nach Wettmar.

 

Abschließend stellt Jonas Kurtze, ehrenamtlicher Mitarbeiter in Kirchengemeinde St. Marcus Wettmar, fest: "Es hat großen Spaß mit den Jugendlichen gemacht und mich sehr gefreut, wie viele sich schon in der Vorbereitung mit eingebracht und gekümmert haben, sei es beim Organisieren der Unterkünfte oder der An- und Abreise."

 

"Im nächsten Jahr" so Kurtze weiter, "wollen die Jugendlichen eventuell mit dem Rad pilgern".

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