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Uetze
Donnerstag, 13.06.2019 - 17:01 Uhr

Unfallstatistik 2018: Anstieg der Schwerverletzten in Uetze

Aufn.: Polizeiinspektion Burgdorf

UETZE

In der Gemeinde Uetze hat die Polizei im vergangenen Jahr 415 Verkehrsunfälle aufgenommen. Dies gibt die Polizeiinspektion Burgdorf am heutigen Donnerstag, 13. Juni 2019, bekannt. In den Jahren 2013 bis 2017 waren es durchschnittlich 406, was einer Steigerung von 2,1 Prozent entspricht. Bei 65 Verkehrsunfällen wurde Personenschaden verzeichnet. Es wurde eine Person getötet, 18 wurden schwer und 73 leicht verletzt.

 

Auffällig sei nach Angaben der Polizei eine Steigerung der Unfälle mit Schwerverletzten. Die Anzahl stieg von 9 auf 16. Davon sind lediglich drei Verkehrsunfälle innerhalb einer geschlossenen Ortschaft verzeichnet. Der tödliche Verkehrsunfall ereignete sich im September 2018 auf der B 188 im Bereich von Dahrenhorst, als eine Führerin eines Pkw aus ungeklärter Ursache nach links auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geriet und dort mit einem weiteren Pkw kollidierte. Der Fahrzeugführer des zweiten Pkw verstarb am Folgetag im Krankenhaus.

 

Zu den Altersklassen bei den schwer Verletzten ist zu sagen, dass ein Kind zwischen 6 und 14 Jahren beim Spielen mit dem Rad verunfallte, ein Heranwachsender mit seinem Leichtkraftrad auf verschmutzter Fahrbahn stürzte. In der Altersklasse der jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) sind vier Personen schwer verletzt worden. Zwei waren mit einem Pkw unterwegs, zwei mit Krafträdern. Bei den Verkehrsteilnehmern ab 65 Jahren sind drei Schwerverletzte zu beklagen. Sie waren jeweils Insasse eines Pkw.

 

Bei den Radfahrern hat sich das Unfallgeschehen zum Vorjahr kaum verändert. Das Unfallgeschehen in Bezug auf Fußgänger ist rückläufig. 2018 wurden bei 16 Verkehrsunfällen zwei Radfahrer schwer und 13 leicht verletzt. Im Vergleichszeitraum wurden bei 19 Verkehrsunfällen durchschnittlich ein Radfahrer schwer und 16 leicht verletzt. Bei den Fußgängern ist in 2018 lediglich ein leicht Verletzter verzeichnet. In den Vorjahren waren es durchschnittlich sechs Verkehrsunfälle mit einem schwer und vier leicht Verletzten.

 

Bei der Anzahl der Unfallfluchten ist ein Höchstwert erreicht. Insgesamt wurde 2018 in 88 Fällen ermittelt. 34 dieser Straftaten konnten aufgeklärt werden. Gerade in diesem Deliktsbereich ist die Polizei auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Von daher ergeht auch in diesem Jahr der Aufruf: "Nicht wegsehen, sondern eine Unfallflucht umgehend der Polizei zu melden." Sie helfen nicht nur der Polizei bei der Aufklärung einer Straftat, sondern auch den Geschädigten bei der Schadensregulierung.

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