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Burgdorf
Freitag, 07.06.2019 - 13:23 Uhr

CDU will Burgdorfs Schulen in fünf bis zehn Jahren flott machen

Mit der ersten CDU-Zukunftswerkstatt wollten Armin Pollehn, Mareike Wulf und Mirco Zschoch (von links) mit Betroffenen zu "Schulentwicklung & Schulwegsicherheit" in Burgdorf ins Gespräch kommen.Aufn.:

BURGDORF

Bezüglich ihrer sich stark verändernden Schullandschaft sieht sich die Stadt Burgdorf immensen Herausforderungen ausgesetzt. Das nahm die CDU-Ratsfraktion zum Anlass, am gestrigen Donnerstag, 6. Juni 2019, zu einer Zukunftswerkstatt "Schulentwicklung & Schulwegsicherheit" ins StadtHaus einzuladen, um mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

 

Für diesen Austausch hatte sich der Ratsherr und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses "Schule, Kultur & Sport", Mirco Zschoch (CDU), die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und bildungspolitische Sprecherin Mareike Wulf (Hannover) sowie den christdemokratischen Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Burgdorf, Armin Pollehn, an die Seite geholt.

 

Wie muss Bildung bei der voranschreitenden Digitalisierung aussehen und in diesem Umfeld die Schülerschaft und die Lehrkörper vorbereitet werden? Dazu sagte Mareike Wulf, dass für die "Digitale Schule" zuerst die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden müsse: "Im Rahmen des Digitalpakts kann Niedersachsen mit Bundesmitteln in Höhe von etwa 470 Millionen Euro rechnen. Durch Eigenbeteiligung von 10 Prozent stehen dann insgesamt rund 520 Millionen Euro für schulisches WLAN und Anzeige- und Interaktionsgeräte, schulgebundene Endgeräte (Tablets, Laptops, Notebooks) sowie für den Aufbau und die Weiterentwicklung von pädagogischen Arbeits- und Kommunikationsplattformen zur Verfügung."

 

Armin Pollehn gab zu bedenken, dass Burgdorf durch Neubau und Sanierungen ihrer Schulen vor "Investitionen in nie gekannten Höhen" stehe: "Wir müssen in 5 bis 10 Jahren unsere Schulen flott bekommen. Dazu brauchen wir überall Breitband - nicht nur für Schulen, sondern auch für die hiesigen Unternehmen und Gewerbetreibenden."

 

Burgdorfs engagierte Eltern indes sorgen sich zuallererst um die Schulwegsicherheit in der Stadt. Ob auf dem Weg zur neuen IGS "Vor dem Celler Tor", auf der Gartenstraße in der Kernstadt oder um das südstädtische Schulzentrum am "Berliner Ring" herum - Ziel müsse sein, Burgdorf zu einer wirklich fahrradfreundlichen Stadt zu machen. "Das will ich anpacken", betonte Pollehn. Dabei sollten die "neuen Mobilitäten" sinnvoll und sicher miteinander verknüpft werden.

 

Auf die Publikumsanregung, das Land könnte doch die Kommunen dazu verpflichten sichere Schulwegkonzepte zu erarbeiten und vorzulegen, entgegnete Mareike Wulf mit dem Hinweis auf die kommunale Selbstverwaltung und Beate Gottowik setzte hinzu, dass alle Bürger Burgdorfs für allgemein sichere Radwege sensibilisiert werden müssten. Allgemeiner Tenor in der Zukunftswerkstatt: "Die Betroffenen, alle Menschen vor Ort, müssen an den präventiven Planungen beteiligt werden."

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