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Mittwoch, 05.06.2019 - 11:08 Uhr

Drei Einsätze für die Feuerwehr Altwarmbüchen: Auch eine Schlange wird gefangen

Die Schlange versteckte sich unter der Windschutzscheibe.Aufn.: Feuerwehr Altwarmbüchen

Der wöchentliche Ausbildungsdienst und zudem drei Einsätze am gestrigen Dienstag, 4. Juni 2019: Für die Freiwillige Feuerwehr Altwarmbüchen war am gestrigen Nachmittag viel zu tun.

ALTWARMBüCHEN

Um 17:53 Uhr wurden de ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altwarmbüchen zu einem Tiereinsatz alarmiert. Eine Ringelnatter flüchtete beim Entdecken auf einem Firmengelände im Lorbeerrosenweg in einen Firmenwagen, dessen Fahrer Angst vor Schlangen hatte.

 

An der Einsatzstelle eingetroffen erkundete Ortsbrandmeister Marc Perl mit zwei weiteren Einsatzkräften den Motorraum des Audi. Um an die Schlange heranzukommen, mussten Anbauteile aus dem Motorraum entfernt werden. Bevor die Ringelnatter gefasst werden konnte, flüchtete sie weiter in den Bereich des Unterbodenschutzes. Ein herbeigerufener Abschleppdienst hob den Audi an, damit der Unterbodenschutz entfernt werden konnte. Auch hier war die Ringelnatter wieder schneller und flüchtete durch den Motorraum auf die Windschutzscheibe. Nachdem der Wagen wieder runtergelassen wurde, konnte die Schlange gepackt werden und zurück in die Natur entlassen werden. Nun konnte der Audi wieder zusammengebaut werden und der Tiereinsatz gegen 20:51 Uhr beendet werden. Verletzt wurde niemand.

 

Während dieses Einsatzes musste das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 zu einem Fahrzeug mit auslaufenden Betriebsstoffen in der Lilienthalstraße ausrücken. Ein Abschleppdienst benötigte für eine größeren Menge ausgelaufenen Kraftstoff Unterstützung. Der Kraftstoff wurde mit Bindemittel abgestreut und anschließend wieder aufgenommen.

 

Um 22:16 Uhr, nach dem wöchentlichen Übungsdienst der Feuerwehr Altwarmbüchen, wurden die Einsatzkräfte zu einem Hilfeleistungseinsatz mit Menschgefährdung alarmiert. Über die Steckleiter konnte ein Trupp ein auf Kipp stehende Balkontür für die Polizei öffnen. Für die Bewohnerin kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie konnte leider nur noch tot aufgefunden werden. Die Einsatzstelle im Bleßhuhnweg übergab Einsatzleiter Stefan Karsten gegen 22:51 Uhr an die Polizei. Ein in der Wohnung befindlicher Hund wurde später vom Tierheim übernommen.

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