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Burgdorf
Montag, 08.04.2019 - 19:07 Uhr

Burgdorfer USB-Notfallkarte gestartet: Weitere Unterstützer werden gesucht

Die Notfallkarte ist mit einem USB-Stick versehen, auf der wichtige Informationen für Ärzte stehen.Aufn.:

BURGDORF

Ab dem 1. April 2019 sind die Notfallärzte, die im östlichen Teil der Region Hannover zum Einsatz gerufen werden, mit einem USB-Lesegerät ausgestattet. Auch die drei Krankenhäuser in der Region haben in ihren Notaufnahmestationen entsprechende Geräte.

 

Die dafür vorgesehene digitale Notfallkarte ist zum ersten Mal am 27. März 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Da in den Raum im Aktivtreff des DRK "nur" 60 Bürgerinnen und Bürger passen, mussten 30 Interessierte angewiesen werden. "Wir bitten um Nachsicht und Entschuldigung. Mit diesem Andrang hatten wir noch nicht gerechnet", so die Organisatoren aus dem DRK-Ortsverein Burgdorf, dem Verein Bürger für Bürger und dem Seniorenrat Burgdorf.

 

Es werden aber weiter öffentliche Veranstaltungen durchgeführt. Der nächste Folgetermin findet am 17. Apri 2019 um 18:30 in der Gudrun-Pausewang-Schule in der Südstadt statt,. In der Aula stehen ebenerdig 100 Plätze zur Verfügung. Diese Veranstaltung wurde zusammen mit der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe-Burgdorf geplant, die an diesem Tag diesen Raum zur Verfügung hat und den Mitgliedern, aber auch allen Burgdorfer Bürgern die Möglichkeit gibt, die Karte zu erwerben und die vorprogrammierten Inhalte kennenzulernen. Es werden daneben Erläuterungen zur Praxis der Einrichtung und Benutzung dieser digitalen Karte gegeben und darauf hinweisen, wo gegebenenfalls Beratung und Hilfe für das Einrichten zu bekommen ist.

 

"Wir sind gerne bereit, mit anderen Burgdorfer Gruppen derartige Veranstaltungen durchzuführen", betonten die Organisatoren.

Die Vertreter aus den drei beteiligten Organisationen, der Notarzt Dariusz Nowak, Jürgen Lange, Hans Bauer, Gerd Müller und Wolf Büttner, die eine Lenkungsgruppe bilden, möchten weitere Vereinigungen in Burgdorf, später auch anderswo in der Region, auffordern, bei der selbständigen und ehrenamtlichen Einführung der Karte mitzumachen. "Wir bieten ihnen dazu unsere Hilfe und Unterstützung an", so die Lenkungsgruppe.

 

Auch möchten sie Burgdorfer Bürger motivieren, ehrenamtlich an dieser Aufgabe mitzuwirken. "Wir sind davon überzeugt, dass diese Karte im Notfall vor Ort und auch anschließend im Krankenhaus nicht nur wertvolle sondern sogar lebenswichtige Hilfe leisten kann. Dabei handeln wir in vollem Einvernehmen und auch im Interesse der Notfallmediziner. Sie möchten mit den Daten auf der ihnen vertrauten Karte bessere Hilfe leisten können und bald einen höheren Anteil von Patienten mit dieser Karte versorgen", erklären die Initiatoren. Denn: "Die schnelle und im Krankenhaus auch umfassende Information kann Leben retten."

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