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Montag, 01.04.2019 - 17:56 Uhr

SPD-Landtagsabgeordnete informieren sich bei der Götting KG über autonomes Fahren

Die SPD-Landtagsabgeordneten um Thordies Hanisch (2. von links) informierten sich bei Unternehmer Hans-Heinrich Götting (rechts) über autonomes Fahren.Aufn.:

LEHRTE

Am vergangenen Donnerstag besuchte der Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung der SPD-Landtagsfraktion das Unternehmen Götting KG in Lehrte. Das Unternehmen entwickelt und produziert Funkdatenübertragungssysteme und Sensoren zur Spurführung von fahrerlosen Transportfahrzeugen. Rund 80 Mitarbeiter, ein Großteil davon wohnt in der Region Hannover, beschäftigt das Unternehmen. "Darunter befinden sich 30 Ingenieure. Für die ist das ein sehr interessantes Berufsumfeld, weil wir den Kern des Ingenieurswesens ansprechen - das Entwickeln von zukunftsträchtigen Technologien", sagt Hans-Heinrich Götting, Familienunternehmer in der zweiten Generation. "Mein Vater hat das Unternehmen 1965 gegründet und der Firmensitz liegt seit jeher in Lehrte-Röddensen", fügte Götting hinzu.

 

Götting führte die Landtagsabgeordneten durch sein Unternehmen und ließ es sich auch nicht nehmen eines seiner kleinen fahrerlosen Transportfahrzeuge vorzustellen. Beeindruckt zeigte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch, auf deren Initiative der Besuch zustande gekommen war. Die für Lehrte, Burgdorf und Uetze zuständige Landtagsabgeordnete hob eine Entwicklung der Götting KG besonders hervor: "Ich finde es großartig, dass die Götting KG ein sogenanntes Notfallmodul entwickelt hat, mit dem es möglich ist, ein normales Fahrzeug innerhalb kürzester Zeit in ein autonom-fahrendes Fahrzeug umzubauen." Dem stimmte Götting zu und ergänzte: "Unser 'A-Kit' haben wir speziell für den Katastrophenfall entwickelt. Etwa für Situationen, wo Menschen aus Sicherheitsgründen ein Fahrzeug nicht in gefährdete Gebiete fahren können. Das 'A-Kit', das ungefähr so groß wie ein kleiner Handgepäckkoffer ist, können wir einfach auf viele Fahrzeugtypen, innerhalb einer Stunde montieren. So spart man wertvolle Zeit, die im Ernstfall Menschenleben retten kann."

 

Abschließend hob Hanisch die Bedeutung vom Austausch der politischen und wirtschaftlichen Ebene hervor: "Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um autonomes Fahren ist es interessant etwas über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich sensorgesteuerter Fahrzeuge zu erfahren. Daneben ist es für mich persönlich immer wieder großartig zu sehen was für erfolgreiche und vor allem global agierende Unternehmen in kleinen Orten meines Wahlkreises angesiedelt sind."

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