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Montag, 25.03.2019 - 13:35 Uhr

Polizei ermittelt vier Tatverdächtige nach Fahrkartenautomatensprengungen

Aufn.:

Beamten des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ist es gelungen, in akribischer Ermittlungsarbeit Tatverdächtige im Alter von 21 bis 34 Jahren im Zusammenhang mit den Fahrkartenautomatensprengungen zu ermitteln. Seit Mittwoch, 26. Dezember 2018, ist es in der Region Hannover zu insgesamt zwölf Fahrkartenautomatensprengungen zum Nachteil der üstra und der Deutschen Bahn gekommen.

BURGDORF/LEHRTE/SEHNDE

Spezialisten des Zentralen Kriminaldienstes waren nach umfangreichen Ermittlungen vier Männern (21, 22, 26 und 34 Jahre alt) auf die Schliche gekommen. Am vergangenen Freitag, 22. März 2019, schlugen Spezialkräfte der Polizeidirektion Hannover zu und durchsuchten mit den Ermittlern insgesamt fünf Objekte in Sehnde, Lehrte und Burgdorf. Bei den Wohnungsdurchsuchungen fanden die Fahnder unter anderem Bargeld, Sprengmaterial sowie eine Banknotenkassette aus einem der Automaten und beschlagnahmten die Gegenstände.

Darüber hinaus konnte die Staatsanwaltschaft Hannover gegen zwei der Männer bereits im Vorfeld der Durchsuchungen Haftbefehle erwirken, die von den Einsatzkräften vollstreckt werden konnten. Der 21- und der 26-Jährige sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Der 34-Jährige sitzt darüber hinaus wegen eines anderen Deliktes in Haft. Der an den Automaten entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf über 300.000 Euro. 

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