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Burgdorf
Sonntag, 10.03.2019 - 08:16 Uhr

"Sagt allen Euren Freunden, wie viel Spaß ihr hier habt und bringt sie mit"

Der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Jens Taubadel hält seinen Jahresbericht vor rund 40 Gästen.Aufn.: Bastian Kroll

HEEßEL

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Kinderfeuerwehr und der Jugendfeuerwehr Heeßel. Dieses war aus den Jahresberichten der beiden Nachwuchsabteilungen der Heeßeler Ortsfeuerwehr während der gemeinsamen Jahreshauptversammlung am gestrigen Sonnabend, 9. März 2019, ersichtlich. Unter den rund 40 Gästen im Heeßeler Feuerwehrhaus waren nicht nur die Kinder, Jugendliche und Eltern, sondern auch Stadtbrandmeister Dennis-Frederik Heuer, Ortsbrandmeister Karsten Lübbe, der stellvertretende Burgdorfer Bürgermeister Matthias Paul, Ortsvorsteher Heiko Reißer und der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses, Armin Pollehn, gefolgt. Zudem wurden Stadtjugendfeuerwehrwart Nils Schrader und das Jugendfeuerwehr-Ehrenmitglied Peter Nicks begrüßt.

 

Zum ersten Mal in ihrer Funktion als Kinderfeuerwehrwartin gab Katharina Engelke ihren Bericht ab und gab einen Rückblick auf die Aktionen im vergangenen Jahr, das bei beiden Nachwuchsabteilungen vom 10. Geburtstag der Kinderfeuerwehr wie aber auch dem 20. Geburtstag der Jugendfeuerwehr geprägt war. So fanden die Maispiele im vergangenen Jahr aufgrund der Feierlichkeiten in Heeßel statt. Die Kinderfeuerwehr bestand zum 31. Dezember 2018 aus 11 Mitgliedern, neun Jungen und zwei Mädchen. In diesem Jahr ist bereits ein Mitglied neu aufgenommen worden und es gebe noch zwei "Schnupperkinder", so die Kinderfeuerwehrwartin. Die Kinder hätten im vergangenen Jahr nicht nur viele abwechslungsreiche Dienste erlebt, sondern sich auch in der Dorfgemeinschaft eingebracht. Es wurde Müll gesammelt, beim Osterfeuer gab es Stockbrot an der feuerschale und der Laternenumzug wurde mit Fackeln begleitet. Zudem ging es über Pfingsten zusammen mit mehreren Jugendfeuerwehren der Stadt Burgdorf ins Zeltlager nach Dahme am Dümmer See oder es wurde die Feuerwehrtechnische Zentrale in Burgdorf besucht, nach deren besuch sich auch eigene Atemschutzgeräte gebastelt wurden. Neben viel Spaß und Spiel lernten die Kinder aber auch wichtige Dinge wie beispielsweise die Erste Hilfe. Sie lernten ein Pflaster zu kleben oder einen Verband anzulegen, die stabile Seitenlage oder das Absetzen eines Notrufes. Wissen, was auch bei der Erlangung der Kinderflämmchen wichtig war. So konnten fünf Flämmchen der Stufe 1, vier Flämmchen der Stufe zwei und zwei Flämmchen der Stufe 3 vergeben werden.

 

Ebenso abwechslungsreich ging es bei der Jugendfeuerwehr zu, die aus zehn Mitgliedern, davon fünf Mädchen besteht. Ein Mädchen konnte im vergangenen Jahr aus der Kinderfeuerwehr übernommen werden und auch für die Zukunft mache sich die Jugendfeuerwehr keine Sorgen, so der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Jens Taupadel, da in der kommenden Zeit ein "starker Zulauf aus der Kinderfeuerwehr Heeßel" zu erwarten sei. zwei Mitglieder konnten in die Einsatzabteilung übergeben werden, berichtete Jens Taupadel, und betonte, dass zum zweiten Mal Mitglieder in die Einsatzabteilung übernommen werden konnten, die die Kinderfeuerwehr und Jugendfeuerwehr durchlaufen haben. Zudem seien beide neuen Einsatzkräfte auch Gründungsmitglieder der Kinderfeuerwehr.

 

Eine Änderung organisatorischer Art hat sich zum Jahreswechsel vollzogen: Aus der Jugendfeuerwehr Schillerslage-Heeßel ist nunmehr die Jugendfeuerwehr Heeßel geworden. Auf beiderseitigem Einvernehmen wurde die gemeinsame Jugendarbeit beendet. "Schillerslager Kinder sind in Heeßel aber immer willkommen", erklärte Stadtjugendfeuerwehrwart Nils Schrader hinsichtlich der Veränderungen.

 

Die Jugendfeuerwehr hatte im vergangenen Jahr 2585 Stunden geleistet, was einem Plus von 27 Prozent entspricht. Auch bei der Jugendfeuerwehr wurde im vergangenen Jahr wieder viel geleistet. Neben der Ausrichtung der Maispiele und des UVV-Marsches standen wieder abwechslungsreiche Dienste auf dem Programm. Fahrzeug- und Gerätekunde, Schlauchkunde, Knoten und Stiche oder eine Funkübung wurden absolviert. "Die gute und abwechslungsreiche Ausbildung bekommt eine Jugendfeuerwehr aber nicht nur über eine gute feuerwehrtechnische Ausbildung, sondern auch durch viel soziales Engagement in der dörflichen Gemeinschaft", betonte der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart. Wie die Kinderfeuerwehr wurde sich beim Müllsammeln in der Feldmark engagiert oder aber beim Osterfeuer eingebracht. Zudem war die Jugendfeuerwehr beim Sportfest des Heesseler SV und auch beim Laternenumzug dabei. Es wurde beim Erntedank-Gottesdienst in der Heeßeler Kapelle wie auch der gemeinnützige Weihnachtsmarkt auf Hof Wißmer unterstützt. Zudem hatten im vergangenen Jahr zwei Mitglieder die höchste Auszeichnung in der Jugendfeuerwehr erreicht und die Leistungsspange erworben.

 

Berichte, die die Gäste beeindruckten. So sah Burgdorfs stellvertretender Bürgermeister Matthias Paul, dass die Kinder und Jugendlichen viel Spaß hatten. Er freue sich, dass sie sich für die Gemeinschaft einbringen würden und dankte für ihren Einsatz.

 

Dank, den auch der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses, Armin Pollehn, aussprach und bei diesem auch die Betreuer einschloss: "Wenn wir Sie nicht hätten, dann hatten wir auch die Kinder und Jugendlichen nicht".

 

"Ich bin immer wieder beeindruckt, was hier gemacht wird", urteilte Ortsbrandmeister Karsten Lübbe und dankte für die Unterstützung, "wie auch die Aktiven die Kinder- und Jugendfeuerwehr unterstützen."

 

"Ich bin froh, dass es Euch gibt", richtete Ortsvorsteher Heiko Reißer seine Worte an den Nachwuchs. "Ich freue mich über die Unterstützung hier im Ort wie beispielsweise beim Müllsammeln", betonte er.

 

Auch Stadtbrandmeister Dennis-Frederik Heuer schloss sich den Worten an und betonte vor allem, dass "die Gründung der vier Kinderfeuerwehren so viele in die aktive Wehr bringt".

 

Peter Nicks, Ehrenmitglied der Jugendfeuerwehr, erinnerte in seinen Grußworten an die Gründung der beiden Nachwuchsabteilungen. "Brauchen wir sowas?" sei damals eine viel gestellte Frage gewesen. Es sei ein verhaltener Anfang gewesen und habe auch zusätzliche Freizeit der Feuerwehrmitglieder gebunden. "Wenn man jetzt die Erfolge sieht, dann fragt man sich: Warum haben wir das nicht schon früher gemacht?", so Peter Nicks. Man habe den Mitgliedsbestand an aktiven Einsatzkräften nicht nur gehalten, sondern auch erhöht. "Da bin ich beruhigt und das sollte auch die Bevölkerung beruhigen", betonte er und forderte die Mitglieder der beiden Nachwuchsabteilungen auf: "Erzählt allen Euren Freunden davon, wie viel Spaß ihr hier habt und bringt sie mit".

 

Traditionell wurden auch wieder zwei Mitglieder ausgezeichnet. Aufgrund der Dienstbeteiligung und der persönlichen Entwicklung wurden René Völkoi zum Jugendfeuerwehrmitglied des Jahres und Fynn Malycha zum Kinderfeuerwehrmitglied des Jahres ernannt. Beide erhielten hierfür einen Pokal. Keinen Pokal dafür aber ein Geburtstagsständchen erhielt zum Abschluss der Versammlung Betreuerin Sonja Taupadel, die trotz ihres Ehrentages an der gemeinsamen Jahreshauptversammlung teilnahm und hierfür ein kleines Geschenk erhielt.

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