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Dienstag, 05.03.2019 - 17:30 Uhr

Bürgerinitiative MegaLeise blickt auf erfolgreiches erstes Jahr zurück

AHLTEN

Knapp 50 Mitglieder folgten am Freitag, den 22. Februar 2019, der Einladung der Bürgerinitiative MegaLeise e.V. zu ihrer ersten Jahreshauptversammlung im Landhotel Behre in Ahlten. Dort stand die Wahl der Kassenprüferinnen und Kassenprüfer an und es wurde Raum für Fragen und Anregungen der Mitglieder geschaffen.

 

Durch einen ausführlichen Rückblick auf die vergangenen 12 Monate machte der Vorsitzende, Wolfgang Rottwinkel, allen Besuchern noch einmal bewusst, welch enorme Leistung die Mitglieder in kürzester Zeit vollbracht haben.

 

Nach Gründung des Vereins am 15. März 2018 blieben den Mitgliedern lediglich acht Wochen Zeit, um 20.000 Euro zusammenzubekommen, die für eine Klage auf aktiven Lärmschutz vor dem OVG Lüneburg notwendig waren. Mit Aktionen vor EDEKA in Ahlten und Lehrte und Informationsständen vor der Bäckerei Klöpper, wurden die Bürger sensibilisiert. Durch Flugblätter und Plakate wurde weitere Aufmerksamkeit erregt. Nach zwei sehr erfolgreichen Informationsveranstaltungen mit jeweils 100 Zuhörern und der Zusage der Gemeinnützigkeit hat MegaLeise e.V. es geschafft, Transparenz zu schaffen. Die Spenden flossen in vielen Klein- und Großbeträgen. Der Vorstand wurde von allen Seiten angesprochen und schaffte es in dieser kurzen Zeit, mehr als 130 Mitglieder zu gewinnen. Viele aktive Mitbürger hingen Plakate auf ihre Grundstücke, um auf ihren Unmut in Sachen Lärmschutz aufmerksam zu machen. Auch die Gespräche mit den Abgeordneten Dr. Maria Flachsbarth (CDU) und Thordies Hanisch (SPD) waren erfolgreich. Auf diesem Weg wurde das Anliegen nach aktiven Lärmschutz beim MegaHub in die Politik getragen. Der Bericht des Vorsitzenden endete mit einem großen Dank an alle Mitglieder, alle helfenden Hände und an jede Spenderin und jeden Spender.

 

So wurde dann am 15. Mai 2018, zeitgleich mit dem offiziellen Spatenstich auf dem MegaHub-Gelände, die Klage gegen das Eisenbahnbundesamt (EBA) eingereicht. Danach musste die Klagebegründung geschrieben werden und diverse Aktenordner wurden gesichtet. Viele weitere Argumentationen und Gegenargumentationen wurden verfasst. Das alles wäre ohne den Einsatz der vielen Mitglieder und des technischen Verständnisses von Maik Reiß, der sich intensiv mit den Schriftsätzen beschäftigt hat, nicht möglich gewesen.

 

Im November 2018 wurde der Bürgerinitiative MegaLeise e.V. und dem EBA vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg die Durchführung einer Mediation nahegelegt. Während MegaLeise e.V. der Durchführung zustimmte, lehnte das EBA die Mediation ab.

 

Aufgrund von Terminengpässen werde das OVG wohl nicht vor Sommer 2019 mit der Bearbeitung des Verfahren beginnen können und hat das Eisenbahnbundesamt Anfang Januar 2019 erneut um eine wohlwollende Prüfung einer Mediation gebeten. "Doch scheinbar lässt das EBA auch diese Chance ungenutzt", so die Initiative.

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