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Mittwoch, 16.01.2019 - 14:09 Uhr

Nachwuchs-Filmemacher aufgepasst: Bis 20. Februar bewerben

"Junge Filmschule - To the Movies" geht in die sechste Runde

Aufn.:

REGION

Den eigenen Film auf einer Kinoleinwand sehen - davon träumen viele Jugendliche. Mit der "Jungen Filmschule - To the Movies 2019" kann dieser Traum Wirklichkeit werden: Die sechste Auflage der Workshop-Reihe des Medienzentrums der Region Hannover richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Wer dabei ist, kann sich auf sieben spannende Workshop-Tage - jeweils an einem Sonnabend von 10:00 bis 16:30 Uhr - freuen. Bewerbungsschluss für alle Nachwuchstalente ist der 20. Februar 2019. Der Bewerbungsbogen ist auf der Internetseite des Medienzentrums Opens external link in new windowwww.mzrh.de zu finden.

 

Ob Kameraleute, Tontechnikerinnen und -techniker oder Regisseurinnen und Regisseure: Sie alle haben etwas gemeinsam. Viele der heutigen Profis haben ihre Leidenschaft für das Medium Film im jugendlichen Alter entdeckt. Oftmals fehlte ihnen eine intensive Förderung - wie sie das Medienzentrum der Region Hannover ermöglicht. "Bei der Jungen Filmschule bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine erstklassige Ausbildung und Betreuung - das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wider", sagt Uwe Plasger, medienpädagogischer Berater und Organisator der Jungen Filmschule. Die Filme, die nach der Teilnahme an der Filmschule entstehen, haben bei Schülerfilmwettbewerben stets die Chance auf eine gute Platzierung. Yasmin Becker war beispielsweise 2017 bei "To the Movies!" dabei und ist bereits zum zweiten Mal für den Landeswettbewerb Niedersachsen Filmklappe mit einem Film nominiert.

 

Das Rezept für den Erfolg: die Teilnahme an der Jungen Filmschule. Die jungen Bewerberinnen und Bewerber, die jedes Jahr ausgewählt werden, dürfen sich auf eine intensive Betreuung freuen. Erfahrene Profis aus der Filmbranche, vom Drehbuchautor und Regisseur, über Kameramann und Cutter bis zum Toningenieur, vermitteln in insgesamt sieben Workshops die Grundlagen des Filmemachens. "Die Seminare der Jungen Filmschule sollen junge Menschen begeistern, ihre eigenen Filme zu drehen und dabei herauszufinden, in welchem Bereich einer Filmproduktion sie sich wohl fühlen. Drehbuch oder Regie, Kameramann oder Schauspieler - vieles ist möglich", sagt Dozent Damian Schipporeit.

 

Auch in diesem Jahr werden wieder alle Teilnehmer sowie deren Eltern zu einem exklusiven Kick-Off eingeladen, der am Vorabend des ersten Workshops stattfindet. Während und nach den Intensiv-Workshops produzieren die acht Nachwuchs-Filmteams einen eigenen Kurzfilm. Ihre Premieren feiern die Produktionen bei einem internen Screening im Kino Hochhaus-Lichtspiele.

 

Wichtig ist Uwe Plasger, dass die jungen Filmcrews bis zur Fertigstellung ihres eigenen Films eng von den Profis begleitet werden. So berät das Team um Plasger die Teilnehmenden auch in der Zeit zwischen den Workshops. Dieses Angebot sei insbesondere bei der Drehbuchentwicklung wichtig. Zudem bietet das Medienzentrum den Nachwuchskräften die exklusive Nutzung seines Audio-Video-Studios sowie von speziellem Filmequipment.

 

Die Junge Filmschule der Region Hannover ist ein Angebot des Medienzentrums zur Unterstützung schulischer und nicht schulischer Filmprojekte von Kindern und Jugendlichen. "Lernen, Filme zu sehen und Filme zu machen, ist ein Schwerpunkt des Medienzentrums der Region Hannover", sagt Andreas Holte, Leiter des Medienzentrums. "Wir leiten seit vielen Jahren Kinder- und Jugendgruppen zu ersten Schritten beim Filmemachen an. Und so ist es nur folgerichtig, dass wir auch für fortgeschrittene Jugendliche da sind, um ihnen auf den Weg zu helfen - zu eigenen Erfolgen auf Festivals oder sogar zum professionellen Filmschaffen."

 

Für die Junge Filmschule arbeitet ein festes Team von professionellen Filmschaffenden. Damian Schipporeit, Regisseur aus Hannover, begleitet als Dozent zwei Workshops, in denen es zum einen um die Produktion der Kurzfilme mit kleinem Budget und zum anderen um die Montage geht. "Wir möchten den Teilnehmern einfache Wege zeigen, um von ihrer ersten Idee zum fertigen Film zu kommen. So kann Frust bei der Arbeit an einem Film vermieden werden", sagt Schipporeit. Der Hannoveraner Drehbuchautor Ulrich Klingenschmitt wird den Blick der Schülerinnen und Schüler für die Dramaturgie ihrer Geschichten schärfen und sie in die Drehbuchentwicklung einweisen. Auch der Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel konnte wieder als Dozent gewonnen werden und wird den Schwerpunkt seiner Workshops auf das Thema Bildgestaltung legen. "Ich möchte den Jugendlichen vermitteln, dass es nicht auf die neuste Technik ankommt. Wenn man das filmische Wissen hinter tollen Bildern und interessanten Geschichten kennt, kann der Zuschauer auch mit einem auf dem Handy gedrehten Film gefesselt werden. Es geht also viel mehr darum, wie die Workshop-Teilnehmer Filme produzieren und nicht womit", sagt Bargiel.

 

Zu den Themen Tonaufnahmen und Sounddesign bekommen die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher spannendes Insiderwissen vom Wolfenbütteler Toningenieur Henrik Cordes. Das Equipment für die Produktion der Filme wird bei Bedarf vom Medienzentrum gestellt - von der Kamera über Licht und Ton bis hin zum Arbeitsplatz für den Schnitt.

 

Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, "dafür aber ein echtes Interesse an der Gestaltung und Umsetzung des eigenen Films", sagt Plasger. Veranstaltungsort ist das Studio des Medienzentrums der Region Hannover, Altenbekener Damm 79, in Hannover. Die Workshops finden zwischen März und Juni an sieben Samstagen von 10 bis 16.30 Uhr statt; die Termine sind auf der Homepage des Medienzentrums neben vielen weiteren Infos und den Anmeldemöglichkeiten zu finden: Opens external link in new windowwww.mzrh.de. Bewerbungsschluss ist der 20. Februar 2019.

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