Burgdorf
Sonntag, 22.01.2017 - 15:01 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Weferlingsen schaut auf ein "fast ruhiges Jahr" zurück

Burgdorfs Stadtbrandmeister Heinrich Schlumbohm (rechts) ernennt im Beisein von Weferlingsens Ortsbrandmeister Karsten Leinemann (links) Lena Völger zur Hauptfeuerwehrfrau, sowie Roberto und Claudia Viola zum Feuerwehrmann beziehungsweise -frau.Aufn.: Michael Baumgart

WEFERLINGSEN

Neben 20 aktiven Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Weferlingsen konnte Weferlingsens Ortsbrandmeister Karsten Leinemann zur Jahreshauptversammlung der Ortswehr den stellvertretenden Bürgermeister Matthias Paul und den Ersten Stadtrat Lutz Philipps der Stadt Burgdorf begrüßen. Weiterhin Stadtbrandmeister Heinrich Schlumbohm und dessen Vertreter Ortsbrandmeister Florian Bethmann, die Jugendfeuerwehrwartin Anja Kories, den Vorsitzenden des Feuerwehrausschusses im Rat der Stadt Burgdorf, Rüdiger Nijenhof, den Brandabschnittsleiter Detlef Hilgert, sowie Dennis-Frederick Heuer von der Ortsfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen, der im Oktober 2016 zum Nachfolger von Stadtbrandmeister Heinrich Schlumbohm gewählt wurde.

 

Die 16 Einsätze der ehrenamtlichen Helfer der Weferlingser Feuerwehr im Jahr 2016 bezeichnete Karsten Leinemann in seinem Jahresrückblick als "fast ruhig" im Vergleich zu anderen Jahren. Besondere Erwähnung fanden dabei die Einsätze in Burgdorf am Sorgenser Grundweg und am Peiner Weg, bei dem es ein Menschenleben zu beklagen gab, am Kleinen Brückendamm, bei dem alle acht Ortswehren Burgdorfs gefordert waren, dem Brand auf dem Dach der Baustelle Gymnasium Berliner Ring, dem Brand einer Garage in Sorgensen und dem ABC-Einsatz auf der Deponie Steinwedeler Straße.

 

Insgesamt leisteten die Aktiven der Ortswehr Weferlingsen im Jahr 2016 dazu 3800 Arbeitsstunden ab. Dazu zählten aber auch Begleitungseinsätze der angenehmen Art, wie Osterfeuer, Dorffest und Auecup. 

 

Matthias Paul hob das Bemühen hervor, dass bei allen positiven und leider auch negativen Budgetdispositionen der Stadt Burgdorf der Finanzbedarf der Burgdorfer Ortswehren immer Priorität habe. Lutz Philipps betonte, neben dem erfreulich hohen Bestandsniveau der Burgdorfer Ortswehren an Gerät, Einrichtung und natürlich Aktiven, die positive Entwicklung des Frauenanteils unter den Brandbekämpfern, der mit über 23 Prozent weit über dem Bundesdurchschnitt läge.

 

Jugendfeuerwehrwartin Anja Kories führte zu einem ereignisreichen Jahr der Jugendfeuerwehr Da-O-We (Dachtmissen, Otze und Weferlingsen) aus (der AltkreisBlitz berichtete: Opens external link in new windowwww.altkreisblitz.de/aktuelles/datum/2017/01/18/ein-ereignisreiches-jahr-liegt-hinter-der-jugendfeuerwehr-da-o-we/).

 

Rüdiger Nijenhof begann seinen Beitrag mir einer Anekdote, die die Besonderheit des deutschen Ehrenamtes, insbesondere bei den Feuerwehren drastisch herausstellte. Nicht zum Schmunzeln und nicht in dieser Weise Anerkennenswert sah er die Entwicklung bei der Finanzkalkulation zur Ausstattung der Ortswehren mit Digitalfunk. Eine "Baustelle" wie die der Elbphilarmonie erhoffte er sich aber nicht, trotz der ersten Nachkalkulation des erwarteten Kostenrahmens von ehemals 80.000 auf aktuell 135.000 Euro.

 

Detlef Hilgert berichtete - auch als stellvertretender Regionsbrandmeister - vom Bemühen des Regionsfeuerwehrverbandes alle beantragten Lehrgänge zukunftsnah zu 100 Prozent bieten zu können. Zur Feuerwehrtechnischen Zentrale Vor dem Celler Tor bemühe er sich mit um deren räumliche Weiterentwicklung, insbesondere die eigentlich bereits seit Inbetriebnahme zu kleine Einrichtung zumindest mit einem Schlauchturm zu erweitern zu können.

 

Heinrich Schlumbohm kündigte den nächsten Stadtwettbewerb der Feuerwehren an. Von der Ortswehr Sehnde läge dazu ein Bewerbung vor in diesem Jahr den Wettbewerb in Rethmar stattfinden zu lassen.

 

Damit verbundene Aufgaben des Stadtbrandmeisters ahnte Heinrich Schlumbohm aber schmunzelnd dann schon bei seinem ebenfalls anwesenden Nachfolger Dennis-Frederick Heuer im Amt.

 

Nach dem Bericht von Kenneth Brockmann von der ABC-Fachgruppe, bei der die Weferlingser Aktiven "fast eine Gruppe stellen", do Brockmann, wurden neu gewählt, beziehungsweise in ihrem Amt bestätigt: Björn Batschauer als Atemschutzgerätewart, Uwe Kracke als Gerätewart und Henrik Brönnemann als Kleiderwart.

 

Oberfeuerwehrfrau Lena Völger wurde anschließend zur Hauptfeuerwehrfrau, sowie die beiden Anwärter Roberto Viola zum Feuerwehrmann und Claudia Viola zur Feuerwehrfrau ernannt.

 

Geehrt für die meisten Diensteinsätze wurde zum zweiten Mal in Folge Kenneth Alraun mit dem bei den Weferlingsern dafür wandernden St. Florian, bevor die Versammlung friedlich geschlossen werden konnte und sich Gäste und Aktive dem gesellschaftlichen Teil des Abends zuwandten.

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