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Montag, 21.11.2016 - 18:15 Uhr

CDU: "Posten des Ortsbürgermeisters in Immensen ist kein Erbhof der SPD"

Aufn.:

IMMENSEN

"Der CDU Arpke-Immensen-Sievershausen ist bewusst, dass die SPD Immensen enttäuscht ist, dass sie als stärkste Fraktion nicht den Ortsbürgermeister mit Michael Clement stellen kann", geben die Christdemokraten am heutigen Montag, 21. November 2016, in einer Pressemitteilung bekannt. Trotzdem müsse aus ihrer Sicht die SPD Immensen hinterfragen, wie es dazu kommen konnte. "Warum ist es der SPD Immensen nicht gelungen, weder den einen Vertreter der Grünen noch die eine Vertreterin der Freien Wähler zu überzeugen, eine Mehrheitsgruppe mit der SPD im Ortsrat Immensen zu bilden?" fragt die CDU. Nach Meinung der CDU Arpke-Immensen-Sievershausen könne diese Frage nur die SPD Immensen für sich selbst beantworten.

 

Den Vorsitzenden der CDU Arpke-Immensen-Sievershausen, Armin Hapke, erinnert die Situation in Immensen stark an die Situation nach der Kommunalwahl 2011 in Arpke. Vor 5 Jahren war in Arpke die CDU von den Prozentzahlen klar die stärkste Fraktion. Trotzdem taten sich die jeweils 2 Vertreter von SPD und Grünen zusammen und wählten Klaus Schulz (SPD) mit 4:3 Stimmen zum Ortsbürgermeister. "Nichts anderes ist nun in Immensen passiert", äußert sich Hapke dazu. Dies sei ein ganz normaler Vorgang, der regelmäßig in der Demokratie vorkomme. "Mal zu Gunsten der einen, mal zu Gunsten der anderen", ergänzt der aus Arpke stammende CDU-Stadtrat Marcel Haak. Bei den wütenden Kommentaren aus Immensen bekomme man nach seiner Ansicht fast den Eindruck, in Immensen hätte ein Staatsstreich stattgefunden. Dem sei natürlich nicht so. Zudem geben sie an: "Der Posten des Ortsbürgermeisters in Immensen ist kein Erbhof der SPD".

 

"Nüchtern betrachtet kommt die SPD in Immensen auf etwa 46 Prozent, die anderen 3 Gruppierungen gemeinsam auf etwa 54 Prozent", so Hapke. Dies sei eine Mehrheit jenseits der SPD. "Vor 5 Jahren in Arpke gab es eine sehr knappe Mehrheit für Rot-Grün", erinnern Hapke und Haak.

 

Der Befürchtung, dass die Interessen Immensens nun im Stadtrat nicht gehört werden, weil Falk Kothe (CDU) als Ortsbürgermeister kein Stadtratsmandat innehat, hält Hapke für unbegründet: "Wer ernsthaft glaubt, dass ein Ortsbürgermeister der CDU sich innerhalb der CDU kein Gehör verschaffen kann, der verkennt die seit Jahren gute Zusammenarbeit in der CDU in den östlichen Ortsteilen Lehrtes." Die CDU Arpke-Immensen-Sievershausen hat im Lehrter Stadtrat mit Bärbel Ahlers und Marcel Haak aus Arpke sowie Armin Hapke aus Sievershausen drei Vertreter im Stadtrat. "Wir werden im Lehrter Stadtrat die Interessen des Dorfes Immensen nicht vergessen", stellt Haak klar. "Darüber hinaus arbeitet die CDU im Lehrter Stadtrat mit dem Immenser Piraten Sebastian Frenger zusammen. So ist auch sichergestellt, dass eine ausreichende Einflussnahme sichergestellt ist."

 

"Auf Seiten der SPD ist Michael Clement als Stadtrat aus Immensen dafür verantwortlich, dass die SPD im Lehrter Stadtrat die Interessen Immensens nicht vergisst", ergänzt Hapke. Demnach bestünde doch gar keine Gefahr für die Interessen des Dorfes. 

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