Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“
Der Arbeitskreis häusliche Gewalt des Präventionsrates der Stadt Sehnde hat 5000 Brötchentüten mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ an die KGS Sehnde übergeben. Auf die Tüten sind die Telefonnummern von Beratungsstellen gedruckt, an die sich Betroffene wenden können, wenn sie Gewalt erleben oder davon erfahren. Die Tüten werden vom Schülercafé und vom Kiosk verteilt.
„Durch die Tüten bekommen die SchülerInnen der KGS wiederschwellig wichtige Telefonnummern an die Hand, die sie im Zweifelsfall selber anrufen können oder aber auch an FreundInnen, in der Nachbarschaft oder der Familie weitergeben können“, so die Organisatoren.
„Wir möchten als Schule ein deutliches Zeichen gegen Gewalt setzen und Betroffene dazu ermutigen, sich Hilfe zu holen. Gewalt im familiären Kontext ist nach wie vor sehr schambehaftet“, sagt die Schulleiterin der KGS Sehnde, Sandra Heidrich.
Neben den Beratungsstellen stehen auch die Schulsozialarbeiter Manuela Engelhardt und Ole Märtins an der KGS Sehnde für Gespräche zur Verfügung.
