Ein Wochenende voller Emotionen, sportlicher Höchstleistungen und ausgeprägtem Teamgeist liegt hinter der Eiskunstlaufsparte des ESC Wedemark Scorpions. Vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 nahm der Verein am traditionsreichen 46. Ina-Bauer-Pokal in Krefeld teil. Mit mehr als 430 Teilnehmenden aus 44 Vereinen und neun Bundesländern bot die Rheinlandhalle einen eindrucksvollen Rahmen für hochklassigen Nachwuchseiskunstlauf.
Ein besonderer Dank gilt dem ausrichtenden Eissport-Verein Krefeld, der mit einer reibungslosen Organisation überzeugte. Vor allem die liebevoll gestalteten Siegerehrungen, bei denen jede Sportlerin unabhängig von der Platzierung Wertschätzung erfuhr, machten den Wettbewerb für die Kinder und Jugendlichen zu einem besonderen Erlebnis.
Krankheitsbedingt mussten Sofia und Linda ihren Start kurzfristig absagen. Das Team der Wedemark Scorpions schickte Genesungswünsche und zeigte sich auf dem Eis umso kämpferischer. Am ersten Wettkampftag traten Isabella Zadow und Malea Bothe in der Kategorie Freiläufer A an. Isabella erreichte in einem starken Teilnehmerfeld von 16 Läuferinnen den zehnten Platz. Malea folgte direkt dahinter auf Rang elf und überzeugte bei ihrem ersten Start in dieser Gruppe mit einem neuen Programm.
Der zweite Wettkampftag begann erfolgreich für den ESC. In der Kategorie Figurenläufer B zeigte Levke Kummer ein fehlerfreies Programm, sammelte wertvolle technische Punkte und erreichte mit 17,11 Zählern den dritten Platz unter 24 Starterinnen. In derselben Kategorie stellte sich Sascha Manzia erstmals mit einem neuen Programm und in einer höheren Leistungsklasse der Konkurrenz und belegte Platz 22. Am frühen Abend präsentierte sich Alena Jorgus in der Kategorie Jugend Damen mit einem schwungvollen und fehlerfreien Kurzprogramm und erreichte damit zunächst den dritten Platz unter 14 Teilnehmerinnen. Kurz darauf überzeugte Lea Wegner bei den Adult Master Damen mit einer ausdrucksstarken Darbietung und belegte Rang neun.
Der Sonntag begann früh für Lina Störmer, die bei den Kunstläufern C mit einem neuen Programm den 14. Platz erreichte. Johanna Meyer kam bei den Kunstläufern B auf Platz 16, während Charlotte Sickau bei den Neulingen B in einem anspruchsvollen Teilnehmerfeld Rang zwölf belegte. Den Höhepunkt des Wochenendes bildete das Kürfinale der Jugend Damen. Alena Jorgus bewies dabei große Nervenstärke. Nach einer kurzfristigen Verletzung beim Einlaufen musste sie ihre Sprungplanung spontan anpassen und dreifache Toeloops durch Doppelsprünge ersetzen. Trotz dieser Einschränkung überzeugte sie mit Ausdruck und Dynamik in ihrer Michael-Jackson-Kür. Die Wertungsrichter honorierten dies mit den höchsten Noten in der Präsentation sowie dem zweiten Platz in der Kür, was zugleich eine Saisonbestleistung von 62,16 Punkten bedeutete.
In der Gesamtwertung sicherte sich Alena Jorgus mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 95,39 Punkten den dritten Platz. Mit diesem Ergebnis zählt sie zu den erfolgreichsten Nachwuchsläuferinnen Niedersachsens im Jugend- und Juniorenbereich der vergangenen Jahrzehnte. Lediglich zwei Punkte fehlten zum Gesamtsieg, was die hohe Leistungsdichte an der Spitze unterstreicht.
Der Verein zog ein durchweg positives Fazit und sprach dem Trainerteam besonderen Dank aus. Hervorgehoben wurde insbesondere Trainerin Deena, die über drei Wettkampftage hinweg alle Starterinnen intensiv betreute, organisatorische und sportliche Herausforderungen meisterte und dabei stets ein offenes Ohr für ihre Schützlinge hatte. Der ESC Wedemark Scorpions wünscht allen verletzten Sportlerinnen eine schnelle Genesung und blickt motiviert auf die kommenden Wettbewerbe.



