„Ein Funke Mut“, so das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion. Eine Flamme für die Demokratie, die immer stärker in Gefahr gerät, gezeigte Zivilcourage – Einschreiten, dort, wo jeder von uns gefordert wird, ein Leben für den Frieden, ein Leuchten in der Dunkelheit – ein Versprechen für die Zukunft. Ein Licht für alle Menschen, gleich welcher Religionsangehörigkeit, gleich welcher Hautfarbe, gleich welcher Nationalität und welcher Zugehörigkeit das Mut machen soll – Mut machen soll, aufzustehen für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen. Es braucht Mutige, die vorangehen, um Veränderungen anzustoßen, die andere mitnehmen, die sich zusammenschließen, um Dinge im Sinne der Gemeinschaft zum Guten zu verändern, auch wenn es ein langer Weg wird.
Seit nunmehr 15 Jahren bringen Angelika und Wolfgang Obst das Licht, das in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündet wurde, auch nach Burgdorf. Die Idee dazu kam durch die ARD-Fernsehsendung „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ und das emotional vorgetragene Friedenslichtlied von Andrea Berg. Ein Licht, das die Dunkelheit der Nacht durchbrechen und die Zeit erhellen soll.
„Despoten und Diktatoren bestimmen immer mehr das Geschehen in dieser Welt. Menschenleben sind ihnen dabei nicht wichtig. Das zeigt das brutale Vorgehen von Putin in der Ukraine. Selbst auf Geburtsstationen lässt er seine Bomben fallen. Mehr Unmenschlichkeit kann es schon nicht mehr geben. Und selbst an Weihnachten lehnt der Kreml eine Waffenruhe ab. Viele schauen tatenlos zu – haben lediglich, wie derzeit in den USA, nur die eigenen wirtschaftlichen Vorteile vor Augen. Und sie nennen sich Christen. Welch ein Irrsinn“, so die beiden.
An den Weihnachtstagen wird das Friedenslicht während der Gottesdienste in den Kirchen der Stadt verteilt. In den kommenden Tagen leuchtet die kleine Flamme aus Bethlehem dann auch vor den Altären der St. Nikolaus-Pfarrkirche, Im Langen Mühlenfeld 19, in der St. Matthias-Kirche in Uetze und der St. Petri-Kirche in Hänigsen und kann dort mit einer eigenen Kerze oder Laterne von jedermann während der Öffnungszeiten der Kirchen mit nach Hause genommen werden.






