Grüne Wedemark beraten über weiteres Vorgehen nach Rückzug von Bürgermeister Zychlinski
Die Grünen Wedemark nehmen die Entscheidung von Bürgermeister Helge Zychlinski, im kommenden Jahr nicht erneut zur Wahl anzutreten, „mit Respekt zur Kenntnis“. In ihrer Pressemitteilung danken sie dem Amtsinhaber zugleich für die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. „Wir danken Helge Zychlinski für die sachliche und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren“, heißt es in der Erklärung des Fraktionsvorsitzenden Norbert Bakenhus. Die Partei verweist darauf, dass weiterhin große kommunale Herausforderungen bevorstehen, darunter Verwaltungsmodernisierung, Klimaschutz und soziale Infrastruktur.
Wie der Ortsverband in seiner Mitteilung weiter schreibt, werden die Grünen im Dezember auf einer Mitgliederversammlung über das weitere Vorgehen zur Bürgermeisterwahl beraten. „Wir beziehen unsere Mitglieder eng in die Entscheidungsfindung ein“, erklärt Vorstandssprecher Marco Kurz in dem Schreiben. Dabei sollen verschiedene Optionen geprüft werden, von einer eigenen Kandidatur bis hin zu möglichen gemeinsamen Lösungen mit anderen demokratischen Kräften.
Co-Sprecherin Birgit Luttermann ergänzt in der Pressemitteilung: „Wir führen Gespräche sowohl innerhalb unserer Partei als auch offen mit Interessierten von außerhalb. Für uns steht im Vordergrund, was der Wedemark in den kommenden Jahren am meisten nützt. Die zentrale Frage ist, wie wir gemeinsam zu einer starken und handlungsfähigen kommunalen Führung kommen.“


