Foto: Markus Krieger
Das hannoversche Stadionbad bleibt für die Schwimmer des Lehrter SV weiterhin eine Goldgrube: Bei den Landes-Kurzbahnmeisterschaften holten jetzt Lukas Krieger und Lina Wittbold jeweils Titel im Doppelpack; auch zwei Vereinsrekorde fielen.
Im ersten Saisondrittel wird national wie auch international traditionell auf der kurzen 25-Meter-Bahn um Titel gekämpft. Auch Hannover ist hier bestens gerüstet: „Das Sportbecken im Stadionbad kann durch eine Trennwand halbiert werden“, berichtet LSV-Pressesprecher Wolfgang Philipps.
In Norddeutschlands größter Schwimmarena zeigte sich Lukas Krieger erneut in guter Form: Landestitel gab es im Jahrgang 2011 über die 50 Meter Freistil (25,98 Sekunden) und 50 Meter Schmetterling (29,25). Dazu gesellten sich Silber über die 100 Meter Freistil (57,60) sowie Bronze über die 200 Meter Freistil (2:07,17) und die 200 Meter Rücken (2:26,62). Zwei Vereinsrekorde fallen Der 14-Jährige konnte neben dem kompletten Medaillensatz auch etwas für die Rekordliste des Lehrter SV tun: Über die 50 Meter Schmetterling verbesserte Krieger seine eigene Vereinsbestmarke, die er erst vor Monatsfrist bei den Bezirksmeisterschaften aufgestellt hatte (damals 29,91 Sekunden). Ein Griff in die Historienkiste war dagegen die Zeit über die 200 Meter Rücken: Die vorherigen 2:26,76 Minuten waren 1995 von Arne Trummer erzielt worden. „Das war in den 90ern unser bester Schwimmer“, erinnert sich Philipps noch gut.
Bei den Titelkämpfen der jüngeren Altersklassen an gleicher Stelle absolvierte Lina Wittbold im Jahrgang 2015 ebenfalls ein umfangreiches Programm und wurde mit vier Medaillen belohnt. Landestitel gab es hier über die 50 Meter Schmetterling in 36,63 Sekunden sowie die 400 Meter Lagen mit 6:40,09 Minuten. Über 100 Meter Schmetterling (1:32,24) und 200 Meter Rücken (3:07,48) gelang jeweils mit Bronze ebenfalls der Sprung auf das Siegerpodest.


