Burgdorf

Bürgermeister Armin Pollehn über seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur

[BURGDORF]

Für Burgdorfs Bürgermeister Armin Pollehn hat die Abschiedsrunde begonnen. Am gestrigen Freitag, 15. November 2025, war der Rathauschef als oberster Dienstherr der Burgdorfer Feuerwehren bei der Jahreshauptversammlung des Historischen Löschzuges der Feuerwehren der Stadt Burgdorf zu Gast. „Es ist das letzte Mal, dass ich hier vor Ihnen stehe“, gab Pollehn nach seinen Grußworten den Gästen noch mit.

Und er gab den Anwesenden auch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen und die Beweggründe, warum der Bürgermeister im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl antritt.

Wie wir bereits berichteten, hatte Armin Pollehn am vergangenen Mittwoch offiziell bekannt gegeben, dass er sich nicht zur Wiederwahl stellen werde. Dies sei allein mit dem Alter zu begründen.

„Wir haben viel erreicht in den vergangenen Jahren, wie die Innenstadtsanierung oder die Teilnahme der LEADER-Region Aue-Wulbeck“, erklärte er.

„Es ist aber auch ein überaus anstrengender Job“, so Pollehn. Seine Arbeitswoche würde am Montagmorgen um 9 Uhr losgehen und sich dann über die ganze Woche mit diversen Sitzungen am Abend durchziehen, und am Wochenende stünden für ihn dann noch zusätzlich repräsentative Veranstaltungen wie diese hier auf dem Programm. „Verstehen Sie mich da nicht falsch: Ich mache diesen Job sehr gerne, aber wenn ich mich noch einmal zur Wahl stellen würde, dann will ich dieses Amt auch mit 100 Prozent meiner Kraft ausüben“, betonte er. Hätte es die Änderung der Niedersächsischen Kommunalverfassung nicht gegeben, stünden fünf weitere Jahre vor ihm, nun aber wird der Hauptverwaltungsbeamte für acht Jahre gewählt.

Da er bei Amtsantritt dann aber 67 Jahre alt wäre, so habe er zusammen mit seiner Familie entschieden, nicht wieder anzutreten. „Ich kann doch nicht mit dem Gedanken vorher antreten, ob ich eventuell nur vier oder fünf Jahre machen will“, so Pollehn. Er wolle die gesamte Amtszeit auch im Sinne der Einwohner erfüllen und sehe diese Möglichkeit in seinem Alter nicht mehr. Daher habe er nach Abwägung entschieden, sich nicht zur Wiederwahl zu stellen.

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