Warum wir unseren Router vor dem Verlassen des Hauses ausschalten sollten

Router sind unverzichtbare Geräte, die uns mit dem Internet verbinden und infolgedessen in nahezu jedem Haushalt genutzt werden. Allerdings machen sich nur die wenigsten Menschen Gedanken darüber, ob ihr Router optimal gesichert ist oder Risiken im Hinblick auf Datenschutz und Privatsphäre birgt. So ist es etwa ganz normal, den Router beim Verlassen des Hauses anzulassen, damit er beim Heimkehren nicht erneut angemacht werden muss. Von dieser Praxis ist abzuraten. Doch warum eigentlich?
Schutz vor digitalen Angriffen
Der Hauptgrund für das Ausschalten des Routers ist das Risiko von Cyberattacken. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Router mit IoT-Geräten verbunden oder gar Teil eines Smarthome-Systems ist. Theoretisch kann es nämlich passieren, dass sich Angreifer Zugang zu vernetzten Geräten verschaffen. Wie hoch das Risiko tatsächlich ist, hängt von mehreren Faktoren wie der Firmware, Netzwerkkonfiguration und Zugangssicherung ab, aber niemand sollte sich in Sicherheit wiegen. Aus gutem Grund ist Schutz vor Cyberangriffen ein Thema, das in so ziemlich jedem Bereich mit digitaler Infrastruktur eine zentrale Rolle spielt. Selbst die LeoVegas App als Plattform für Online-Glücksspiel verfügt über mehrstufige Sicherheitsmechanismen wie eine verschlüsselte Datenübertragung und integrierte Schutzsysteme für mobile Geräte. Im Gegensatz zu einem Router können wir eine App nicht einfach abschalten. Wir sollten uns daher nach jeder Nutzung ausloggen, um einem unbefugten Zugriff vorzubeugen.
Geringerer Energieverbrauch
Es gibt viele Möglichkeiten, um im Haushalt Energie zu sparen, darunter viele, die auf den ersten Blick nicht direkt ersichtlich sind. Gerade bei kleinen Geräten wird gerne vergessen, dass sie langfristig die Stromrechnung in die Höhe treiben können. Zugegebenermaßen hält sich der Stromverbrauch eines Routers in Grenzen und im Vergleich zu Großgeräten wie einem Kühlschrank fällt er kaum auf. Da er das ganze Jahr über genutzt wird, summiert sich der Energieverbrauch dennoch. Es ist daher besser, den Router bei Abwesenheit abzuschalten. Zumal wir auf diese Weise verhindern, dass unnötig Strom verbraucht wird und potenzielle Sicherheitslücken entstehen. Bei Repeatern gilt das ebenfalls, da sie selbst bei ausgeschaltetem Router weiterhin Strom verbrauchen. Der Grund dafür ist, dass sie stetig nach einem Signal suchen. Sie verbrauchen daher mit der Zeit – wenn auch deutlich weniger als ein Router – eine relativ hohe Menge an Strom.
Behebung von technischen Problemen
Nur weil wir unseren Router beim Verlassen des Hauses anlassen, müssen wir noch lange nicht mit technischen Problemen rechnen. Theoretisch ist es sogar möglich, dass wir den Router permanent anlassen und weder mit Verbindungsproblemen noch mit anderen Störungen zu kämpfen haben. Zumindest in der Theorie. In der Praxis ist es oft so, dass der Router Daten puffert und temporäre Fehler speichert. Mit der Zeit kann dies zu Instabilitäten im Netzwerk führen. Indem wir den Router ausschalten und zu einem späteren Zeitpunkt wieder einschalten, unterziehen wir ihn einem Neustart. Bei diesem Neustart werden gepufferte Daten gelöscht und temporäre Fehler zurückgesetzt, was wiederum die Leistung verbessert. Aus gutem Grund empfehlen IT-Techniker bei Netzwerkproblemen direkt, den Router neu zu starten. In vielen Fällen ist das nämlich die beste Lösung.
Weniger Strahlung im Wohnraum
Bereits seit Jahren wird darüber diskutiert, ob WLAN-Strahlung schädlich ist und welche gesundheitlichen Auswirkungen sie langfristig haben kann. Eine eindeutige Antwort darauf gibt es trotz umfangreicher Forschungsbemühungen und zahlreicher Studien bisher nicht. Was wir sagen können, ist, dass Strahlung von Geräten wie unserem Router zwar nicht zwangsweise gefährlich ist, aber eventuell negative Auswirkungen hat. So müssen wir etwa mit einer geminderten Konzentrationsfähigkeit rechnen. Zudem ist es möglich, dass empfindliche Personen Kopfschmerzen oder andere Beschwerden entwickeln. Den Router beim Verlassen des Hauses auszuschalten, kann die Strahlenbelastung im Wohnzimmer und anderen Räumen reduzieren. Das wiederum hat im Optimalfall positive gesundheitliche Auswirkungen.
